CMS-Intranet: Was es ist und 15 Tipps für die beste Wahl

Die Arbeitswelt verändert sich schnell. Millennials und die Generation Z drängen mit neuen Erwartungen in den Arbeitsmarkt. Damit steigen die Anforderungen an das Unternehmensintranet, und die gewünschten Funktionen ändern sich grundlegend.
Das erwartet Sie in diesem Leitfaden zum CMS-Intranet:
Was ist ein CMS-Intranet?
Ein CMS-Intranet ist ein sicheres Netzwerk, das für die Mitarbeitenden eines Unternehmens. CMS steht für Content-Management-System. Ein CMS ist eine Softwareplattform, mit der Sie Inhalte auf einer Website einfach bearbeiten, veröffentlichen und verwalten.
Mit einem CMS-Intranet ist das Mitarbeiterintranet ohne Programmierkenntnisse einfach zu nutzen. Ein CMS-Intranet bietet Nutzerberechtigungen. Damit steuern Sie die Rechte für verschiedene Mitarbeitende und Inhaltsersteller:innen. Ohne CMS braucht ein Mitarbeiterintranet für jede dieser Funktionen womöglich eigene Tools oder fortgeschrittene Programmierkenntnisse.
Sehen Sie sich die Anbieter an, die im Gartner Magic Quadrant for Intranet Packaged Solutions.
Ist ein Intranet ein CMS?
Nicht unbedingt. Meist gehören beide zusammen, doch manche Intranets nutzen kein CMS. Ohne CMS brauchen Sie eine IT-Fachkraft, die das Intranet täglich mitbetreut.
Ihr IT-Team mag die zusätzliche Kontrolle schätzen. Doch Inhaltsersteller:innen können ohne umfangreiche Schulung keine Inhalte bearbeiten.
Welche Vorteile bietet ein CMS-Intranet?
Ein CMS-Intranet ist das Schweizer Taschenmesser unter den Bürotools und bringt viele Vorteile. Inhalte erstellen und verwalten wird zum Kinderspiel. So halten auch Technik-Neulinge alles aktuell. Außerdem ist es ein echter Teamplayer: Gruppen teilen Dokumente, Kalender und Ressourcen einfach an einem zentralen Ort. Das spart Zeit und Aufwand.
Mit einem CMS-Intranet finden Mitarbeitende wichtige Informationen und Ressourcen schnell. Das fördert den Wissensaustausch und nützt dem Unternehmen. Erweiterte Sicherheitsmaßnahmen schützen sensible Daten und senken das Risiko von Datenlecks.
Unterm Strich steigert ein CMS-Intranet die Effizienz, stärkt das Engagement der Mitarbeitenden und verbessert die interne Kommunikation. Damit ist es für moderne Organisationen unverzichtbar. Hier die wichtigsten Vorteile:
- Ein CMS-Intranet verbessert die interne Kommunikation, weil es eine verlässliche Informationsquelle für das Unternehmen ist. Ein Intranet wie LumApps bietet Mitarbeiterkampagnen für gezielte Botschaften. So verpassen Mitarbeitende keine Ankündigung mehr.
- Ein CMS-Intranet stärkt das Engagement der Mitarbeitenden, weil es sie mit Kolleg:innen vernetzt und über Neuigkeiten im Unternehmen informiert. Ihr CMS-Intranet sollte Social-Networking-Funktionen bieten, damit Mitarbeitende Beiträge erstellen und die Beiträge anderer kommentieren können. Richten Sie Interessengruppen ein, in denen sich Mitarbeitende über Themen jenseits der Arbeit austauschen, etwa Haustiere oder Hobbys.
- Ein CMS-Intranet verbessert die Employee Experience, weil Mitarbeitende informiert und mit Kolleg:innen verbunden bleiben. Das Intranet schafft ein Zugehörigkeitsgefühl, durch das sich Mitarbeitende wertgeschätzt fühlen.
15 zentrale Funktionen für das beste CMS-Intranet
Mitarbeitende schätzen Zusammenarbeit und Kommunikation. Laut einer Studie des MGI sind beide so wertvoll, dass Unternehmen mit Social-Technologien für ihre Mitarbeitenden eine um 20 bis 25 % höhere Produktivität erzielen. Wie nutzen Sie diese Lösungen für eine engagiertere Belegschaft? Ein Weg: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Unternehmensintranet den Mitarbeitenden die richtigen Tools zur Vernetzung bietet.
Ist Ihr Intranet veraltet und Sie möchten auf ein CMS-Intranet umsteigen? Dann haben Sie die Wahl zwischen vielen Anbietern. Doch welcher ist der richtige? Hier sind die wichtigsten Funktionen, die ein gutes Intranet haben sollte.
1. Eine intuitive Benutzeroberfläche
Die Benutzeroberfläche sollte einfach und übersichtlich sein. Niemand sollte zwei Wochen intensive Schulung brauchen, um die wichtigsten Funktionen zu beherrschen. Durchschnittliche Nutzende sollten sofort intuitiv verstehen, wie Basisfunktionen wie Suchen, Bearbeiten und Posten funktionieren. Visuelle Hilfen und ein klares, modernes Layout, das sich an gängiger Software orientiert, erleichtern die Schulung enorm.
2. Sicherheit
Hacker greifen alle 39 Sekunden an. Ihr Intranet muss deshalb sicher sein. Das betrifft nicht nur Großkonzerne. Laut dem Data Breach Investigations Report 2019 betreffen 43 % der Datenlecks kleine Unternehmen. Sie müssen die Daten Ihrer Kund:innen und Mitarbeitenden schützen. Die IT-Abteilung sollte das gründlich prüfen. Denken Sie daran: Nutzende gehen davon aus, dass ihre Daten sicher sind. Enttäuschen Sie dieses Vertrauen nicht. Wählen Sie einen Intranet-Anbieter mit klarem Fokus auf Intranet-Sicherheit.
3. Einfache Installation
Das CMS sollte sich einfach installieren lassen und nur wenig IT-Aufwand erfordern. Achten Sie auf Plattformen mit schneller Einrichtung, etwa durch automatische Installationsassistenten, die Administrator:innen durch das Setup führen. So ist das Intranet schnell einsatzbereit, mit minimaler Ausfallzeit.
4. Kompatibilität mit mehreren Geräten
In der heutigen technisierten Welt sind Mitarbeitende nicht mehr an ihren PC gebunden. Ein Intranet sollte auf vielen verschiedenen Geräten verfügbar sein, etwa auf Smartphones, Tablets und Laptops. Noch ein Tipp: Legen Sie sich auch nicht auf ein einziges Betriebssystem fest. Sie können von Mitarbeitenden nicht verlangen, ein Smartphone eines bestimmten Herstellers zu nutzen, es sei denn, das Unternehmen stellt es bereit. Das Intranet muss mindestens unter Windows, Mac, iPhone und Android laufen.

5. Integrierte Social-Engagement-Tools
Die besten Intranets bringen Tools mit, die Vernetzung, Austausch und Zusammenarbeit fördern. Wichtig ist auch ein Community-Hub, in dem Nutzende geschäftliche Inhalte teilen, kommentieren und liken. Millennials und die Generation Z sind die Funktionen und Layouts beliebter Social-Media-Plattformen besonders gewohnt. Ähnliche Frontend-Funktionen im Intranet sorgen bei diesen Mitarbeitenden für mehr Engagement.

6. Erweiterte Suchfunktionen
Die Inhaltsverzeichnisse eines Intranets müssen gut strukturiert und durchsuchbar sein. Das spart Ihren Mitarbeitenden Zeit, wenn sie bestimmte Daten suchen. Schulen Sie Nutzende darin, nicht nur neue Informationen zu veröffentlichen, sondern auch veraltete Daten auszublenden. Das beseitigt Unordnung und verringert das Risiko von Verwirrung. Nutzen Sie außerdem Tags, damit Suchen genauer und umfassender werden.
7. Integration mit anderen gängigen Anwendungen
Ein CMS sollte sich reibungslos in andere Business-Tools und Plattformen einfügen, etwa in CRM-Systeme, HR-Software und Produktivitäts-Suites wie Google Workspace oder Microsoft 365. Diese Integration sollte nahtlos sein. So entsteht eine einheitliche Plattform, auf der Mitarbeitende alle nötigen Tools nutzen, ohne zwischen Apps zu wechseln.
8. Dokumentenmanagement
In Ihrem CMS-Intranet sollten Sie wichtige Dokumente und Ressourcen hochladen können, die Mitarbeitende für ihre Arbeit brauchen. Wählen Sie ein Intranet mit Dokumentenmanagement. Mitarbeitende nutzen das Intranet eher, wenn sie dort alle wichtigen Dokumente finden. Sie müssen nicht woanders suchen.
Hier beginnt auch das Wissensmanagement. Das Intranet hilft Mitarbeitenden andere Kolleg:innen, die bei Aufgaben helfen und oder wichtige Fragen zu Unternehmensthemen beantworten können.
9. Integration von Analytics
Daten aus Ihrem Intranet sollten sich einfach auswerten lassen, über gängige Plattformen wie Google Analytics. Verschickt Ihr Unternehmen eine unternehmensweite Umfrage, werden die Ergebnisse dank dieser Integration sofort tabellarisch erfasst und per Analysesoftware ausgewertet. So gewinnen Sie wichtige Erkenntnisse. Sie müssen die Kleinarbeit nicht selbst erledigen, und niemand verschwendet Zeit damit, Daten von einer Software in die nächste zu übertragen.
10. Erweiterte Planungsoptionen
Ihre Lösung sollte die Veröffentlichung verschiedener Inhaltsformate planen können. Dazu gehören Textbeiträge ebenso wie Rich-Media-Inhalte, etwa Bilder und Videos. So vergessen Sie nie, die interne Datenbank zu aktualisieren, wenn eine wichtige neue Richtlinie eingeführt wird.
Sie können das Update auch zeitgleich mit der Einführung der Richtlinie planen. Gibt es eine Verzögerung, suchen Mitarbeitende im Intranet womöglich vergeblich nach den Richtliniendokumenten und sind verunsichert.

11. Optionen für Mitarbeiteranerkennung
Eine Gallup-Umfrage ergab: Mitarbeitende ohne Anerkennung verlassen das Unternehmen innerhalb eines Jahres doppelt so häufig. Außerdem haben 65 % der Beschäftigten im vergangenen Jahr keine Anerkennung erhalten. Rechnen Sie nach: Das sind viele unzufriedene, wenig wertgeschätzte Mitarbeitende.
Ein gutes Intranet ermöglicht einfache, aber wirkungsvolle Gesten der Anerkennung durch Führungskräfte und Kolleg:innen. Selbst wenn es nur ein „Danke“ oder „Gut gemacht“ ist: Ihre Mitarbeitenden schätzen die Anerkennung und arbeiten produktiver.
12. Unterstützung für Videos
Studien zeigen: Video ist das bevorzugte Format für Lernen und Weiterbildung, besonders bei Mitarbeitenden der Generation Z. Nutzende wollen mehr als nur Text posten.
Wählen Sie ein CMS-Intranet, in das Sie Videoinhalte und Bilder einbinden können, um Ihre interne Kommunikation zu bereichern. Das stärkt die Bindung von Mitarbeitenden im Homeoffice an das Unternehmen. Sie fühlen sich stärker als Teil des Teams.

13. Integration von Umfragen
Umfragen sind ideal, um in Echtzeit Feedback zu Richtlinien und anderen Themen einzuholen. Führungskräfte müssen nicht auf geplante Meetings warten, sondern können sofort nachsteuern. Das macht das Unternehmen deutlich flexibler und rückt die Stimmung der Mitarbeitenden in den Fokus.
Außerdem können Mitarbeitende Feedback und Frust äußern, bevor daraus große Hindernisse werden. Das öffnet Kommunikationskanäle und funktioniert auch anonym und ohne Druck.
14. Individuelles Branding
Ihr Intranet sollte Ihre Marke in Design und Workflow widerspiegeln. Geben Sie sich nicht mit faden Lösungen von der Stange zufrieden. Wählen Sie ein CMS-Intranet, in dem Sie Farben, Logos, Bilder und allgemeine Designelemente an Ihr Unternehmen anpassen können. Sonst wirkt es schnell steril und leblos.
Ihre Mitarbeitenden nutzen dieses Tool täglich für Kommunikation, Vernetzung und Information. Es sollte frisch und begeisternd wirken. Und es sollte die Persönlichkeit Ihres Unternehmens zeigen. Wählen Sie ein CMS-Intranet, dessen Design Sie an Ihr Corporate Branding anpassen können.
15. Personalisierte Aktivitäts-Feeds
Mitarbeitende sollten personalisierte Aktivitäts-Feeds mit den Informationen erhalten, die für sie relevant sind. Arbeitet jemand an einem Projekt mit, sollte er oder sie Updates erhalten, sobald andere daran arbeiten oder etwas ändern. Vermeiden Sie dabei aber eine Informationsflut.
Dafür sollte Ihr Intranet ausreichende Targeting- und Segmentierungsfunktionen bieten. Das reduziert die Datenmenge für jede einzelne Person, sodass alle nur das sehen, was sie brauchen. Das bedeutet weniger Stress und mehr Produktivität.
→ Weiterlesen: 30 zentrale Funktionen, die Ihr Unternehmensintranet haben sollte
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