8 Formen der Zusammenarbeit für Ihren Digital Workplace

Was ist Zusammenarbeit am Arbeitsplatz?
Zusammenarbeit am Arbeitsplatz entsteht, wenn Menschen gemeinsam ein Ziel verfolgen. Man kann es auch Teamarbeit nennen. Je nach Projekt kann ein Team auf viele Arten zusammenarbeiten. Wer Ideen teilt und das Vorgehen gemeinsam bespricht, macht den Prozess für alle deutlich reibungsloser.
Offiziell anerkannt wurde diese Arbeitsweise in den 1950er-Jahren. Damals veränderte sich das Projektmanagement. Bis dahin plante man Projekte mit einem Gantt-Diagramm, und eine einzelne Führungskraft konnte sie steuern. Mit der digitalen Revolution wurde die Zusammenarbeit im Team am Arbeitsplatz immer selbstverständlicher.
Das Internet hat den Weg geebnet: Mitarbeitende teilen Informationen einfach und bequem, ob sie im selben Gebäude sitzen oder am anderen Ende der Welt. Im Digital Workplace fallen klassische Kommunikationshürden weg. Stattdessen können sich Mitarbeitende auf effiziente Zusammenarbeit konzentrieren, in einem Umfeld, das Innovation und Wachstum fördert.
Zusammenarbeit ist eine Strategie, die in jedem Arbeitsumfeld funktioniert: in Non-Profit-Organisationen, Konzernen, Behörden, bei Dienstleistern und in Bildungseinrichtungen. Alle Arbeitgeber und Mitarbeitenden profitieren davon, die verschiedenen Formen der Zusammenarbeit zu kennen.
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Formen der Zusammenarbeit
1. Zusammenarbeit im Team
Das ist eine der häufigsten Formen der Zusammenarbeit im Unternehmen. Hier kennen sich alle Mitglieder der Gruppe. Alle wissen, welche Rolle sie im Team haben und wie sich diese auf die anderen auswirkt. Feste Fristen sorgen dafür, dass Aufgaben rechtzeitig erledigt werden und das Team seine Ziele erreicht.
Bei dieser Form der Zusammenarbeit gibt es oft eine Teamleitung, die die anderen Teammitglieder koordiniert. Die Teammitglieder arbeiten gleichberechtigt an ihren Aufgaben. Sind die zu Projektbeginn festgelegten Aufgaben erledigt, erhält in der Regel das ganze Team die gleiche Anerkennung für das erreichte Ziel.
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2. Zusammenarbeit in der Community
In einer Community teilen die Teilnehmenden ein gemeinsames Interesse. Ziel ist meist, Wissen zu teilen und voneinander zu lernen, nicht eine Aufgabe gemeinsam abzuschließen. Community-Mitglieder stellen Fragen und holen sich Rat. Diesen Rat nehmen sie mit zurück und teilen ihn mit ihren Teams. Dieser Austausch läuft fortlaufend.
In diesem Modell der Zusammenarbeit können alle Mitglieder auf derselben Ebene stehen. Erfahrene Mitglieder genießen bei Neueren aber oft mehr Ansehen. Man hilft sich gegenseitig, ohne dass jeder Rat eins zu eins erwidert wird. Die Idee dahinter: Auf Dauer profitieren alle Mitglieder vom Austausch.

3. Zusammenarbeit im Netzwerk
Die Zusammenarbeit im Netzwerk unterscheidet sich von den bisher genannten Formen. Sie beginnt damit, dass Einzelne aus eigenem Interesse aktiv werden. Sie bringen sich ins Netzwerk ein, um sich und ihr Fachgebiet bei anderen Mitgliedern bekannt zu machen. Vermutlich kennen sich nicht alle im Netzwerk. Wer die passenden Ansprechpersonen sind, erfahren sie über Empfehlungen.
Social-Media-Tools sind ein Beispiel für Zusammenarbeit im Netzwerk, bei der die Mitglieder virtuell zusammenarbeiten, ohne sich unbedingt persönlich zu kennen. Mit einem Social-Bookmarking-Tool teilen sie zum Beispiel Links zu hilfreichen Websites. Das hilft anderen Mitgliedern, die zum selben Thema recherchieren. Während ein Team an einem Thema arbeitet, kann es nützliche Links für andere teilen, die sie später brauchen.
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4. Zusammenarbeit in der Cloud
Keine Liste von Tools für die Zusammenarbeit wäre vollständig ohne die Cloud. Hier können mehrere Personen Dokumente in Echtzeit öffnen, lesen und bearbeiten. Liegen Dokumente in der Cloud, sehen alle Berechtigten die aktuelle Version und verfolgen Änderungen live mit.
Zusammenarbeit in der Cloud eignet sich für Organisationen, in denen Teams ortsunabhängig zusammenarbeiten, etwa mit einer oder mehreren Außenstellen. Mitarbeitende im Homeoffice teilen gemeinsame Dokumente ganz einfach und müssen sich nicht fragen, ob sie die neueste Version vor sich haben.
Besonders wirksam ist die Cloud bei großen Dateien. E-Mail-Server sind nur für Dokumente von wenigen MB ausgelegt. Ist ein Anhang größer, verweigert das E-Mail-Programm den Versand. Ein Cloud-basiertes Tool für die Zusammenarbeit kennt diese Grenzen nicht und überträgt auch große Dateien.
5. Zusammenarbeit per Video
Video gehört heute zu den meistgenutzten Online-Tools für die Zusammenarbeit. Cloud-basierte Dienste wie Microsoft 365 oder Google Workspace bieten virtuelle Konferenzräume für Meetings. Gäste erhalten eine Einladung und nehmen per Desktop oder Laptop teil, alternativ auch mobil. Bei den meisten Cloud-basierten Diensten geht das direkt im Webbrowser, ganz ohne Software-Download.
Wer per Video zusammenarbeitet, kann im selben Büro sitzen, gegenüber, in einer anderen Region oder am anderen Ende der Welt. Teammitglieder sprechen in Echtzeit miteinander, sehen denselben Bildschirm wie ihre Kolleg:innen und stellen Fragen per Telefon, Chat oder über ein spezielles Headset.

6. Interne Zusammenarbeit
Interne Zusammenarbeit kann mehrere Strategien umfassen, je nachdem, was Ihr mittleres oder großes Unternehmen erreichen möchte.
Diskussionsforen (manchmal auch Schwarze Bretter genannt) gibt es schon lange. Sie eignen sich nach wie vor gut, um Ideen zu einem Thema auszutauschen. Der Nachteil: Wer gezielt Informationen sucht, findet sie in Foren oft nur schwer.
Microblogging ist eine wirksame Methode, um Nachrichten im Unternehmen zu teilen. Man kann es mit einem internen Twitter vergleichen. Für komplexe Diskussionen ist es nicht gedacht, sondern für kurze Nachrichten. Teammitglieder starten Diskussionen oder bringen sich ein, indem sie ihre Punkte kurz auf den Punkt bringen.
Ein Wiki hilft, Informationen im Unternehmen zu verwalten. Mehrere Personen können Artikel schreiben und aktuell halten. Bei dieser Art von Serverprogramm braucht es meist jemanden, der die Richtigkeit der Inhalte prüft.
Hier finden Sie eine Liste der besten Tools für die interne Kommunikation
7. Externe Zusammenarbeit
Wenn Sie über Räume für die Zusammenarbeit nachdenken, vergessen Sie die externe Zusammenarbeit nicht. Gemeint ist der Wissensaustausch außerhalb des Unternehmens. Ein Beispiel ist die Interaktion einer Marke mit ihrer Social-Media-Präsenz. Die Marke arbeitet mit Social-Media-Nutzenden zusammen, wenn sie per Quiz oder Diskussion nach Meinungen und Feedback fragt. Die Antworten werden ausgewertet. Sie zeigen, ob die Marke ihr Publikum gut erreicht oder ihre Botschaft nachschärfen sollte.
Ein Blog gibt Ihrem Unternehmen ein „Gesicht“. Kundinnen und Kunden stellen dort oft leichter Fragen und hinterlassen Kommentare, als sich direkt an die Zentrale zu wenden. Diese Fragen und Kommentare sind wertvoll. Notieren Sie, was die Menschen sagen, und setzen Sie es um, wo es geht. Ihre Kundschaft teilt Ihnen mit, was sie denkt, was sie will und wie Sie sie als Kundschaft halten.
8. Strategische Allianz
Eine strategische Allianz ist eine verbreitete Form der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen. Meist vereinbaren zwei oder drei Unternehmen, ihre Kräfte und Ressourcen vorübergehend zu bündeln, um bestimmte Ziele zu erreichen.
Solche Strategien können sehr gut funktionieren. Jedes beteiligte Unternehmen bringt etwas ein, das den anderen fehlt. Ein Unternehmen sucht zum Beispiel Unterstützung beim Eintritt in neue Märkte oder im Kundenservice. Dann sucht es sich einen Partner mit Expertise in diesen Bereichen.
Unternehmen, die solche Beziehungen erfolgreich gestalten, gelten bei anderen als „Partner der Wahl“. Wie in jeder guten Beziehung zählen klare Ziele, gute Kommunikation und gegenseitiger Respekt. Die besten Allianzpartner investieren zudem in das nötige Personal, die passenden Tools und Prozesse, um die vereinbarten Ziele zu erreichen.
Wie wählen Sie die beste Form der Zusammenarbeit?
Die Frage „Wie wähle ich die beste Form der Zusammenarbeit?“ ist ein bisschen wie die Frage „Wie lang ist ein Stück Schnur?“ Die kurze Antwort lautet: „Es kommt darauf an.“
Bevor Sie entscheiden, welche Formen der Zusammenarbeit die besten Ergebnisse bringen, sollten Sie klären, was Sie mit der Zusammenarbeit erreichen wollen, ob mit Einzelpersonen oder einem Unternehmen.
- Möchten Sie neue Sales-Leads gewinnen?
- Möchten Sie das Profil Ihres Unternehmens in der Community stärken?
- Braucht Ihr Unternehmen eine Wissensbibliothek für Ihre Teammitglieder?
- Möchten Sie Meetings per Videokonferenz abhalten, um mit Mitarbeitenden im Homeoffice in Kontakt zu bleiben?
Außerdem sollten alle Beteiligten die richtigen Tools haben. Ist das Internet vor Ort unzuverlässig, fällt es Mitarbeitenden im Homeoffice schwer, an Videokonferenzen teilzunehmen. Hat Ihr Team eine stabile Internetverbindung, sind Videokonferenzen eine gute Option, um mit Teammitgliedern im Büro und an anderen Standorten in Kontakt zu bleiben.
Letztlich hängt die Wahl der Methoden für die Zusammenarbeit mit Ihren Mitarbeitenden von Ihrer Organisation und Ihrer Unternehmenskultur ab.
Letztlich hängt die Wahl der Methoden für die Zusammenarbeit mit Ihren Mitarbeitenden von Ihrer Organisation und Ihrer Unternehmenskultur ab. Fühlen sich Ihre Mitarbeitenden mit neuer Technologie wohl, wird diese eine große Rolle spielen, wenn Ihre Führungskräfte die besten Formen der Zusammenarbeitvorschlagen. Sind Ihre Teammitglieder (noch) nicht ganz im digitalen Zeitalter angekommen, bietet die Zusammenarbeit mit anderen die perfekte Gelegenheit, neue Tools kennenzulernen.
Haben Ihre Mitarbeitenden Kolleg:innen, die ihnen bei den heutigen Tools für die Zusammenarbeit helfen, kann das nur eine Win-win-Situation ergeben. Wer sein Wissen teilt, freut sich, einem Kollegen oder einer Kollegin zu helfen. Die andere Person lernt ein neues Tool kennen, das sie bei der Arbeit unterstützt. Zusammenarbeit ist ein Gewinn für beide Seiten.
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Verbreitet sind Diskussionsforen, Microblogging und Wikis. Foren eignen sich gut für den Ideenaustausch zu einem Thema, sind aber schwer zu durchsuchen. Microblogging passt zu kurzen Nachrichten, ähnlich wie ein internes Twitter. In Wikis können viele Personen Artikel schreiben und aktualisieren, jemand sollte aber die Richtigkeit prüfen.
Externe Zusammenarbeit umfasst den Wissensaustausch außerhalb des Unternehmens. Eine Marke arbeitet mit Social-Media-Nutzenden zusammen, wenn sie per Quiz nach Meinungen fragt. Ein Unternehmensblog bietet Kundinnen und Kunden einen einfachen Ort für Fragen und Kommentare. Strategische Allianzen sind eine weitere Form: Unternehmen bündeln vorübergehend Ressourcen, um gemeinsame Ziele zu erreichen.
Das hängt davon ab, was Sie erreichen wollen. Das können neue Sales-Leads sein, ein stärkeres Profil in der Community oder eine Wissensbibliothek für Ihr Team. Sorgen Sie dafür, dass alle Beteiligten die richtigen Tools und eine stabile Internetverbindung haben. Passen Sie die Methode dann an Ihre Unternehmenskultur an. Technikaffine Teams können stärker auf digitale Tools setzen.
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