
Die Suche nach dem perfekten Digital Workplace läuft. Überall suchen Unternehmen nach dem besten Weg, Teams zu verbinden, Kommunikation zu vereinfachen und eine Kultur zu schaffen, die trägt. Doch die Daten zu den beliebtesten Intranets zeichnen ein vielschichtiges Bild.
Laut dem aktuellen Future of Work Index investieren Organisationen stark in digitale Tools, um Veränderungen zu steuern. Doch Beliebtheit bedeutet nicht automatisch Leistung. Werfen wir einen Blick auf die Daten und die 10 Plattformen, die Führungskräfte heute nutzen. Und darauf, warum der bekannteste Name auf der Liste Sie womöglich ausbremst.
Auf Basis des Future of Work Index, für den Führungskräfte aus Business und Kommunikation in den USA und Europa befragt wurden, sind dies die am häufigsten genutzten Intranet-Plattformen:
Hinweis: Die Prozentwerte zeigen den Anteil der Befragten, die diese Plattformen nutzen, oft in Kombination.
Ein Name prägt diese Liste ganz klar. Microsoft SharePoint wird von mehr als der Hälfte der Befragten genutzt. Für viele ist es die Standardwahl, weil es in Microsoft 365 enthalten ist. Doch die entscheidende Frage lautet: Ist SharePoint überhaupt ein Intranet?
Laut den Fachleuten von Gartner und Forrester lautet die Antwort: Nein. Sie nehmen SharePoint nicht einmal in ihre Rankings für Intranet-Plattformen auf. Und wer SharePoint als Intranet nutzt, erzeugt womöglich mehr digitale Reibungsverluste als echten Arbeitsfluss.
SharePoint ist überall. Es ist ein leistungsstarkes Tool für Dateiablage und Dokumentenmanagement. Doch als Herzstück Ihrer Employee Experience ist es wie ein Aktenschrank als Marktplatz. Es speichert gut, bringt Menschen aber nicht zusammen.
53 % der Führungskräfte nutzen es, doch die Zufriedenheit zeigt ein anderes Bild. Der Future of Work Index zeigt: Nur 43 % der Senior Leader sind mit ihrem Intranet sehr zufrieden. Würde das beliebteste Tool seinen Zweck erfüllen, läge dieser Wert deutlich höher.
Darum greift SharePoint als zentrales Intranet oft zu kurz.
SharePoint kam 2001 auf den Markt, mit Fokus auf Dateifreigabe und Berechtigungen. Für die dynamische Zwei-Wege-Kommunikation moderner Teams wurde es nicht entwickelt. Es fehlen soziale Funktionen wie einfaches Kommentieren, Teilen und Community-Aufbau, die echtes Engagement fördern.
Ein modernes Intranet ist ein Ort, an dem Kultur lebt. Mitarbeitende vor Ort mit dem Smartphone sollen sich genauso eingebunden fühlen wie eine Führungskraft in der Zentrale. Die starre Struktur von SharePoint schafft dagegen oft Silos, statt sie aufzubrechen.
Wir leben in einer Welt kuratierter Feeds. Mitarbeitende erwarten, dass ihre Arbeitstools so smart sind wie ihre privaten Apps. Sie wollen relevante News sehen, keine pauschale Flut von Unternehmensmeldungen.
Genau hier tut sich SharePoint schwer. Oft fehlt ein Profiling, sodass sich das Erlebnis kaum auf einzelne Rollen oder Regionen zuschneiden lässt. Das Ergebnis ist „digitales Rauschen“: zu viele irrelevante Informationen verstopfen den Feed. Finden Mitarbeitende nicht schnell, was sie brauchen, schalten sie ab.
Die Belegschaft ist mobil. Ob Außendienst unterwegs oder Pflegekraft auf Station: Ihr Team braucht überall Zugriff. SharePoint ist in erster Linie browserbasiert. Es gibt zwar mobile Optionen, doch die Nutzung auf kleinen Bildschirmen gilt oft als umständlich.
Ist Ihr Intranet nicht Mobile-first, schließen Sie einen großen Teil Ihrer Belegschaft faktisch aus.
Viele Organisationen bleiben bei SharePoint, weil es als Teil der Microsoft-Lizenz „kostenlos“ wirkt. Doch Kosten für Anpassung, Wartung und IT-Support summieren sich schnell.
Damit SharePoint wie ein modernes Intranet aussieht und funktioniert, braucht es oft viel Entwicklungsaufwand. Jede Anpassung, jede Designänderung, jede neue Integration wird zum Projekt. Eine echte Intranet-Lösung ist Out-of-the-box einsatzbereit. So kann sich Ihr IT-Team auf Innovation statt auf Wartung konzentrieren.

Wenn Beliebtheit nicht der beste Maßstab ist, was dann? Das beste Intranet dient Ihren Menschen, nicht nur Ihren Dateien.
Achten Sie bei der Bewertung der 10 beliebtesten Intranets auf eine Plattform mit:
Es geht nicht nur darum, ein Intranet zu haben, sondern eine lebendige digitale Zentrale.
Plattformen wie LumApps (in den Top 10 vertreten) gestalten genau diese Zukunft. Statt nur Dokumente zu speichern, schaffen sie eine Employee Experience Platform (EXP). Dieser Ansatz stellt Mitarbeitende in den Mittelpunkt. KI liefert die richtige Information zur richtigen Zeit an die richtige Person. Und Büroteams und operative Teams rücken zusammen.
Mit einer speziell entwickelten Lösung kaufen Sie nicht einfach Software. Sie investieren in Klarheit. Ihr Team erhält eine zentrale Oberfläche für seine Arbeit, seine Kolleginnen und Kollegen und die Unternehmenskultur.
Die Daten zeigen: Etablierte Tools wie SharePoint halten zwar Marktanteile, verfehlen aber oft die Erwartungen an das Nutzungserlebnis. Hinterfragen Sie beim Blick auf die Liste der beliebtesten Intranets die Standardwahl.
Ihr Arbeitsplatz ist einzigartig. Ihre Lösungen sollten es auch sein. Geben Sie sich nicht mit einem Tool zufrieden, das nur Dateien speichert. Suchen Sie einen Partner, der Kultur aufbaut, Verbindung schafft und Ihr Team schneller macht. Die Zukunft der Arbeit ist vielversprechend. Mit den richtigen Tools kann Ihre Organisation vorangehen.