Modern Intranets

10 Tipps für einen inspirierenden Intranet-Namen (+ Beispiele)

October 30, 2026 9:42 AM

Der Name Ihres Intranets ist enorm wichtig, und zwar aus einem einfachen Grund: Branding wirkt. Laut einer Studie von Demand Metric halten fast 90 % der Unternehmen eine einheitliche Marke an allen Kontaktpunkten für wichtig. 49 % sehen im Branding zudem einen großen Hebel für die Interne Kommunikation mit Mitarbeitenden. Gleichzeitig sagen weniger als 10 % der Teilnehmenden, dass ihre Markenstrategie sehr konsistent ist.

Deshalb ist es so wichtig, den Namen Ihrer internen Kommunikationsplattform auf Ihre Unternehmensidentität und Unternehmenskultur abzustimmen. Der richtige Intranet-Name zeigt schnell Wirkung bei Akzeptanz und Nutzerengagement. Die Zeit für die Suche nach dem perfekten Namen ist also gut investiert.

Sie suchen noch ein gutes Intranet? Sehen Sie, welche Anbieter im Gartner Magic Quadrant for Intranet Packaged Solutionsstehen. 

 

Warum ist ein guter Intranet-Name so wichtig?

Mehr als 80 % der Kund:innen kaufen heute auf Basis eines Markennamens. Kaum jemand sagt „Gib mir mal das Tablet“, sondern „…das iPad“. Und wer online etwas sucht, „googelt“ es, statt „danach zu suchen“. Firmennamen prägen Wahrnehmung und Wachstum einer Marke enorm. Sie können sogar zum Verb oder zum Qualitätsstandard einer Branche werden. Oft ist der Markenname das Erste, was Kund:innen sehen. Er kann die Entscheidungen stark und sogar unterbewusst beeinflussen. Deshalb muss er die richtige Botschaft vermitteln.

 

Intranet-Namen können die Unternehmenskultur symbolisieren, bestimmte Verhaltensweisen fördern und bestehende interne Netzwerke stärken.

 

Für Ihren Intranet-Namen gilt dasselbe. Im besten Fall symbolisiert der Intranet-Name die Unternehmenskultur, fördert bestimmte Verhaltensweisen und stärkt bestehende interne Netzwerke. Ein gut gewählter Name macht eine Plattform nicht nur menschlicher. Mit neuem Vokabular heben Teams das Intranet von anderen Arbeitssystemen ab und laden zu neuen Formen der Zusammenarbeit ein.

Viele Unternehmen wählen wörtliche Namen wie „Mein [Unternehmen] Intranet“ oder „[Unternehmen] Hub“. Das ist klar und direkt. Aber so verschenken Sie oft die Chance, dass Ihre Intranet-Lösung zum echten Anlaufpunkt wird und nicht nur eine weitere Website bleibt.

Die direkten Vorteile eines individuellen Intranet-Namens:

  • Hebt sich von anderen Tools und Sites ab
  • Leicht zu merken und zu verknüpfen
  • Schafft Identifikation und Zugehörigkeit
  • Stärkt die Unternehmenswerte
  • Erleichtert die Interne Kommunikation
  • Steigert die Akzeptanz bei Mitarbeitenden
  • Fördert das Mitarbeiterengagement
  • Verbessert die Unternehmenskultur

Es steht einiges auf dem Spiel, denn dieser Name bleibt wahrscheinlich lange. Ihre Mitarbeitenden sollen ihn gern aussprechen.

Aber wo anfangen? Wie wählen Sie einen Intranet-Namen?

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Die wichtigsten Arten von Intranet-Portal-Namen

Als Intranet-Softwareanbieter haben wir mehr als 300 Kunden bei der Suche nach dem besten Intranet-Namen begleitet. Unsere Best Practices teilen wir gern mit Ihnen.

Die meisten Unternehmen erstellen zuerst eine lange Liste mit Intranet-Namen, bevor sie den perfekten finden. Einige Punkte lohnt es sich aber schon vor unzähligen Brainstorming-Sessions zu bedenken. Hilfreich ist ein Name, der die Unternehmenskultur verkörpert und zeigt, welche Rolle das Intranet im Unternehmen spielt.

Diese typischen Intranet-Archetypen bieten eine gute Grundlage für Ihre Entscheidung.

 

1. Menschenorientierte Namen

Ein bewährter Ansatz: Stellen Sie Ihre Mitarbeitenden in den Mittelpunkt. Wer arbeitet für Sie? Welche Generation dominiert? Wofür interessieren sich Ihre Teams? Dieser Ansatz ist eher basisnah und sozial und orientiert sich am Lebensstil der Mitarbeitenden. Wer sich von der Belegschaft inspirieren lässt, findet oft einen kreativen Namen, der ihre Energie und Motivation am besten spiegelt.

 

2. Branchen- oder produktorientierte Namen

Ihre Intranet-Identität kann sich von Ihrer externen Markenidentität unterscheiden, trotzdem können Sie beides verbinden. Die meisten Führungskräfte wollen, dass ihre Mitarbeitenden Mission und Vision des Unternehmens an Kund:innen weitergeben. Warum das nicht auf neue Weise stärken? Verkaufen Sie Sportwagen wie Ferrari, wählen Sie Namen, die genauso kraftvoll und dynamisch sind wie Ihr Produkt. Arbeiten Sie in der Bankenbranche, wählen Sie etwas, das Sicherheit und Wohlstand vermittelt. Genau das sollen auch Ihre Kund:innen spüren, wenn sie Ihren Service nutzen.

 

3. Zielorientierte Namen

Ein guter Ausgangspunkt ist es, den Zweck Ihres Intranets zu bestimmen und zu überlegen, wie Ihre Mitarbeitenden es nutzen werden. Ist es ein reiner Top-down-Kommunikationskanal, über den Sie vor allem Unternehmensnews teilen? Dann starten Sie ein Brainstorming, News-Begriffe können hier helfen. Planen Sie dagegen eine eher horizontale, übergreifende Plattform, klingen Namen wie „Center“, „One“ oder „Connect“ logischer.

Ein weiterer verbreiteter Ansatz, wenn Ihr Intranet sowohl Top-down- als auch horizontale Kommunikation abdecken soll: Wählen Sie einen Namen, der beides verbindet. Die Plattform von Randstad ist ein tolles Beispiel. Randstad wählte den Namen „Com’unity“. Er kombiniert die Wörter „communication“ und „unity“ und steht für Unternehmenskommunikation und Vernetzung der Mitarbeitenden in Communitys.

 

4. Nach innen gerichtete Namen

Was macht Ihr Unternehmen aus? Was steckt hinter Ihren Türen? Diese Kategorie kombiniert eigentlich die oben genannten Typen. Hat Ihr Unternehmen bereits eine starke Kultur und gemeinsame Werte, sollten diese fester Bestandteil Ihres Intranet-Namens sein. Ein tolles Beispiel für einen Namen, der diese Elemente verbindet, ist Red Energy. Das Unternehmen wählte den Namen „Campfire“. Er steht für die Branche und vereint zugleich die verschiedenen Marken. Das Lagerfeuer symbolisiert eine einheitliche, konsistente Kommunikation im ganzen Unternehmen. Es ist immer schön, wenn der gewählte Name zu Ihrem Geschäft, Ihren Mitarbeitenden und Ihren Zielen passt.

Die wichtigsten Fragen für den Start kennen Sie jetzt. Sehen wir uns an, wie Unternehmen am häufigsten vorgehen. Unsere internen Expert:innen geben Ihnen wichtige Tipps, damit Sie den besten Namen für Ihr Unternehmens-Intranetportalfinden.

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10 Ideen für den richtigen Intranet-Namen

1. Beziehen Sie Ihre Mitarbeitenden ein

Es lohnt sich, Mitarbeitende in die Namensfindung einzubinden. Organisieren Sie Brainstorming-Gruppen in mehreren Phasen, um die Optionen einzugrenzen. Starten Sie dann einen Namenswettbewerb oder eine Umfrage und lassen Sie alle im Unternehmen abstimmen. So zeigen Sie, dass Ihnen die Meinung Ihrer Mitarbeitenden wichtig ist. Und Sie sorgen für Vorfreude und positive Stimmung, noch bevor das Intranet startet. Haben Sie bereits ein aktives Intranet, kämpfen aber mit Akzeptanz und Engagement? Dann werden Sie staunen, wie viel schon eine einfache Namensänderung bewirken kann.

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"Manche Unternehmen veranstalten Namenswettbewerbe und Umfragen, um Begeisterung für das neue Intranet zu wecken. Wenn ein Kunde eine geringe Akzeptanz seines Intranets hatte, ändert er oft den Namen komplett. Die Mitarbeitenden am Prozess zu beteiligen, ist immer ein großer Gewinn. “ - Taryn

 

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2. Kurz und einfach

Das Geheimnis gegen lange, verwirrende Namen: den Prozess selbst nicht zu verkomplizieren. Der Name sollte idealerweise kurz sein und im Unternehmen gängig. Ein Trick: Testen Sie, wie er in einfache Alltagssätze passt, zum Beispiel:

  • Ich habe meinen Bericht geteilt auf…
  • Du findest das Dokument im Repository von …
  • Sie hat das Video gepostet auf…

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3. Leicht zu schreiben und zu merken

Achten Sie darauf, dass Ihr Intranet-Name Ihren Mitarbeitenden nicht bei jedem Schreiben Kopfzerbrechen bereitet. Ihr Intranet-Portal ist der tägliche Kommunikationskanal und das interne Netzwerk Ihrer Mitarbeitenden. Geben Sie ihnen also etwas, das sich leicht merken und im Alltag verwenden lässt.

 

4. Multikulturell

Wichtig ist auch, wie international Ihr Unternehmen aufgestellt ist. In einem multinationalen Konzern müssen Sie kulturelle und sprachliche Unterschiede berücksichtigen. Drei zentrale Fragen:

  • Lässt sich der Name in allen Sprachen leicht aussprechen?
  • Hat das Wort in den verschiedenen Arbeitssprachen unterschiedliche Bedeutungen?
  • Gibt es Unterschiede in der Schreibweise zwischen den Sprachen?

„Centre France hat den Namen „Bonjour“ gewählt (das französische Wort für „Hallo“). Das Unternehmen ist ausschließlich in Frankreich tätig, daher passt der Name perfekt. Als internationales Unternehmen müssen Sie aber überlegen, wie verständlich er für alle Mitarbeitenden ist.“ – Theo

Group Centre France hat ein einheimisches Wort gewählt. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass es in anderen Ländern unverständlich ist. Manche Fremdwörter tragen eine Symbolik, die in vielen Kulturen positiv ankommt. Sind Sie aber nicht sicher, ob der Name alle oben genannten Fragen erfüllt, prüfen Sie lieber andere Optionen und verzichten Sie auf tiefe kulturelle Bezüge.

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5. Inspiriert von Ihren Werten

Lassen Sie sich von Ihrem externen Marken-Slogan oder Ihren internen Werten inspirieren. Hat Ihr Unternehmen bekannte Slogans im Stil von „Just Do It“ (Nike), „Think Different“ (Apple) oder „The World On Time“ (FedEx), nutzen Sie das zu Ihrem Vorteil. Andere Unternehmen haben starke Leitbilder und Werte, die ihre interne Kultur ausdrücken. Ein Name, der interne Werte aufgreift, schafft ein noch geschlosseneres Arbeitsumfeld, das auf einer gemeinsamen Kultur aufbaut.

 

6. Inspiriert von einem Unternehmenssymbol

Der Name kann von Ihrer Branche oder einem markanten Unternehmenssymbol inspiriert sein, etwa einem Logo oder einem anderen Markenelement. Jede vorhandene Bildsprache kann als Inspiration dienen und bringt dem Intranet Mehrwert, weil sie seinen Charakter und seine Ziele widerspiegelt.

Nutzen Sie Markensymbole für den Namen Ihres Intranets, schaffen Sie außerdem eine klare Plattform, die Sie rund um eine Idee gestalten können. Visuelle und ästhetische Elemente im Namen helfen zudem, dass er hängen bleibt. In jedem Fall ist Konsistenz der Schlüssel zu Engagement und Nutzerbindung.

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7. Erfinden Sie ein Maskottchen

Eine weitere Möglichkeit, damit Ihr Intranet-Name im Gedächtnis bleibt: ein Maskottchen mit Namen, das die Employee Experience verkörpert. Eine Art „Otto Normalverbraucher“, maßgeschneidert für Ihre Marke. Joe kann sein, wer immer Sie wollen. Geben Sie der Figur Joe die Eigenschaften, für die Ihr Intranet stehen soll. „Joe weiß alles“ kann zum geflügelten Wort im Büro werden, und Frank wird zum vertrauten Kollegen, der alle Infos hat, die Sie brauchen.

Ein Intranet-Maskottchen verbessert außerdem die User Experience. Es wertet nicht nur das visuelle Design auf. Sie können damit auch Tutorial-Videos, Navigationshinweise, einen Intranet-Chatbot und viele weitere Funktionen gestalten, die Onboarding und Nutzererlebnis für Mitarbeitende verbessern.

 

8. Spielen Sie mit Worten

Bringt ein direkter Bezug zu Firmenname oder Branche keine guten Ergebnisse? Dann greifen Sie zum Thesaurus oder spielen Sie mit Alliterationen und Wortspielen. Als Reisebüro wählen Sie zum Beispiel einen Namen, der Ihren Service ergänzt: „Suitcase“, „Passport“, „Vacation“. Oder Sie versuchen das Gegenteil, etwa „The House“ oder „Check Point.“ Ein Wortspiel mit dem Firmenslogan bleibt sogar noch besser im Gedächtnis.

 

9. Nicht zu technisch

Moderne Cloud-basierte Intranets erfordern heute kein Informatikstudium. Jede Abteilung im Unternehmen kann sie einführen und betreiben. Arbeiten Sie also nicht in einer IT-lastigen Branche, empfehlen wir, allzu „technische“ Intranet-Namen zu vermeiden, etwa „Intranet2.0“, „Intranet1000“, „Intranet P2D2“ usw. So cool das für Ihre IT-Abteilung klingen mag: Es kann Akzeptanz und Nutzung der Plattform senken.

 

10. Sorgen Sie dafür, dass der Name bleibt

Menschen geben allem gern Spitznamen. Bieten Sie keinen guten Intranet-Namen, finden Ihre Mitarbeitenden früher oder später selbst einen, der Ihnen vielleicht nicht gefällt. Deshalb ist es entscheidend, einen Namen zu wählen und seine Nutzung gezielt zu fördern. Verankern Sie den Namen in der regelmäßigen Kommunikation, schon bevor die Intranet-Plattform live geht.

Der richtige Name für Ihr Intranet ist wichtig, aber nur der erste Schritt zu einer wirkungsvollen Plattform. Damit Ihr Intranet Produktivität und Engagement fördert, sollten Sie bewährte Best Practices befolgen. Lesen Sie dazu unseren Guide mit den 15 Must-Follow Intranet Best Practices .

Manche Unternehmen behalten den bestehenden Intranet-Namen für ein neues Projekt. Andere wollen einen Neuanfang. In jedem Fall gilt: Binden Sie die richtigen Stakeholder ein und beachten Sie die Tipps oben.

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