Employee Experiences

Employee Journey: Phasen, Schlüsselmomente und Verbesserung

Die Employee Journey entsteht in den Momenten, die Menschen jeden Tag erleben – nicht auf einer HR-Prozesslandkarte. Ein gutes Onboarding verliert an Wirkung, wenn die Systeme im Alltag schwer zu bedienen sind. Und ein starkes Lernprogramm gleicht unklare Karrierewege oder schwer auffindbare Informationen nicht aus.

Das hat echte Folgen fürs Geschäft. Laut Gallup sank das weltweite Mitarbeiterengagement 2025 auf 20 %– den niedrigsten Stand seit 2020. Fehlendes Engagement trägt weltweit zu geschätzten 10 Billionen US-Dollar an Produktivitätsverlust bei.

Die Employee Journey umfasst die gesamte Beziehung zwischen Mitarbeitenden und Unternehmen. Ihre Qualität liegt deshalb in der gemeinsamen Verantwortung von HR, IT, Interner Kommunikation, Führungskräften und operativem Betrieb.

Dieser Leitfaden zeigt die Phasen der Employee Journey, wichtige Schlüsselmomente, Strategien zur Verbesserung, Messgrößen und die Technologie, die diese Erfahrungen verbindet.

Was ist die Employee Journey?

Eine Employee Journey ist die gesamte Abfolge von Interaktionen, Touchpoints, Beziehungen, Prozessen und Erfahrungen, die Mitarbeitende mit einem Unternehmen erleben. Sie beginnt schon vor dem ersten Arbeitstag und reicht über Arbeit, Entwicklung, Wechsel und Austritt hinaus – bis hin zu einer möglichen Alumni-Beziehung nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses.

Die Employee Journey umfasst mehr als formale HR-Ereignisse. Ein Gespräch mit der Führungskraft, die Suche nach einer Richtlinie, eine Supportanfrage, die Nutzung von Arbeitsplatztechnologie, eine Schulung, Anerkennung, Zusammenarbeit im Team oder der Blick auf interne Stellen: All das prägt, wie Mitarbeitende das Unternehmen wahrnehmen.

Die Journey verläuft nicht unbedingt linear. Mitarbeitende wechseln die Rolle, werden Führungskraft, kehren aus einer Auszeit zurück, ziehen an einen anderen Standort, kommen in neue Teams, bilden sich um – oder verlassen das Unternehmen und kehren später zurück.

Zwei Mitarbeitende können in derselben Entwicklungsphase sein und doch ganz unterschiedliche Journeys erleben. Die eine Person findet passende Schulungen, Karriereberatung und interne Chancen mühelos. Die andere muss sich durch mehrere unverbundene Systeme kämpfen, um dieselben Ressourcen zu entdecken.

Employee Journey vs. Employee Lifecycle vs. Employee Experience

Employee Journey, Employee Lifecycle und Employee Experience beschreiben verwandte Konzepte. Austauschbar sind sie aber nicht.

  • Employee Life Cycle (oder Employee Lifecycle): Die strukturierten Phasen der Beziehung zwischen Mitarbeitenden und Unternehmen, etwa Recruiting, Onboarding, Entwicklung, Bindung und Austritt.
  • Employee Journey: Was Mitarbeitende in und zwischen diesen Phasen tatsächlich erleben – mit Menschen, Prozessen, Systemen, Informationen und wichtigen Momenten.
  • Employee Experience: Die Gesamtwahrnehmung und die Gefühle, die aus der Summe dieser Interaktionen über die Zeit entstehen.

So können Sie sich den Unterschied leicht merken:

Lifecycle = wo Mitarbeitende stehen. Journey = was Mitarbeitende erleben. Experience = was diese Interaktionen in der Summe ergeben.

Unternehmen verbessern die Employee Experience, indem sie die gesamte Journey verstehen, Reibungspunkte in allen Phasen erkennen und die Momente verbessern, die Mitarbeitende unterwegs erleben.

Phasen der Employee Journey

Modelle der Employee Journey unterscheiden sich je nach Unternehmen, Branche und Belegschaft. Die meisten enthalten aber ähnliche Phasen: Gewinnung und Recruiting, Preboarding und Onboarding, Arbeitsalltag und Engagement, Entwicklung und Wachstum, Wechsel und Veränderung, Bindung und Verbundenheit sowie Offboarding und Alumni.

Phase der Employee JourneySchlüsselmomente und BedürfnisseWichtigstes Ergebnis für Mitarbeitende
Gewinnung und RecruitingArbeitgebermarke, Bewerbung, Vorstellungsgespräche, Kommunikation mit Bewerbenden, AngebotKlare Erwartungen und Vertrauen in das Unternehmen
Preboarding und OnboardingVorstellung im Team, Systemzugänge, Richtlinien, Schulungen, Klarheit über die Rolle, frühe UnterstützungBereit, einen Beitrag zu leisten, und schneller produktiv
Arbeitsalltag und EngagementKommunikation, Zusammenarbeit, Zugang zu Wissen, Anerkennung, Unterstützung durch FührungskräfteLeichterer Zugang zu Informationen, Unterstützung und den Tools für die tägliche Arbeit
Entwicklung und WachstumFeedback, Lernen, Leistungsgespräche, Karrierechancen, interne MobilitätKlarere Entwicklungswege und Chancen zu wachsen
Wechsel und VeränderungBeförderungen, neue Führungskräfte, Umstrukturierungen, Auszeiten, Standort- oder RollenwechselKontinuität, Klarheit und Unterstützung im Wandel
Bindung und VerbundenheitAnerkennung, Community, Sinn, Entwicklung, Feedback von MitarbeitendenStärkere Verbundenheit, mehr Engagement und gute Gründe zu bleiben
Offboarding und AlumniWissenstransfer, Austrittsfeedback, Kommunikation zum Abschied, fortlaufende BeziehungEin reibungsloser Abschied und gesichertes Unternehmenswissen

Die Momente in und zwischen diesen Phasen prägen die Employee Experience oft am stärksten. Eine Beförderung etwa umfasst HR-Freigabe, ein Gespräch mit der Führungskraft, Systemberechtigungen, Schulungen, interne Kommunikation und neue Aufgaben. Hakt es bei der Übergabe zwischen diesen Touchpoints, wird ein eigentlich positiver Karriereschritt unnötig schwer.

Warum die Employee Journey für große Unternehmen wichtig ist

In einem großen Unternehmen summieren sich kleine Probleme in der Journey schnell. Ein umständlicher Prozess, der sich über Tausende Mitarbeitende, Standorte und Geschäftsbereiche wiederholt, wird zum operativen Problem.

Onboarding beschleunigen und schneller produktiv werden

Ein vernetzter Onboarding-Prozess bringt neue Mitarbeitende direkt zu den Menschen, dem Wissen, den Tools, Schulungen und Aufgaben, die sie brauchen. So verbringen sie ihre ersten Wochen nicht mit der Suche, wo was zu finden ist.

Abgestimmte Touchpoints machen es außerdem leichter, das Onboarding an Rolle oder Standort anzupassen. Lagermitarbeitende, Vertrieb, Führungskräfte und Analysten in der Zentrale teilen vielleicht dieselben unternehmensweiten Onboarding-Meilensteine. Sie brauchen aber ganz unterschiedliche Tools, Informationen und Unterstützung.

Produktivität steigern, digitale Reibungsverluste senken

Mitarbeitende verlieren Zeit, wenn Wissen, Aufgaben, Kommunikation und Support auf Systeme mit unterschiedlichen Oberflächen und Navigationslogiken verteilt sind.

Digitale Reibungsverluste zu senken heißt: Die Journey richtet sich danach, was Mitarbeitende erreichen wollen. Sie müssen nicht den Tech-Stack dahinter verstehen. Informationen sind leichter zu finden, Aufgaben brauchen weniger unnötige Übergaben, und Mitarbeitende verbringen weniger Zeit mit Suchen und dem Wechsel zwischen Tools.

Eine vernetztere und einheitlichere Employee Experience schaffen

Unternehmen brauchen Einheitlichkeit, ohne dass jede Erfahrung identisch sein muss. Gemeinsame Kommunikationsstandards, vernetztes Wissen, zielgerichtete Inhalte, integrierte Systeme und klare Zuständigkeiten sorgen für eine stimmige Erfahrung über Regionen und Belegschaftsgruppen hinweg. Lokale Anforderungen bleiben dabei berücksichtigt.

FM Logistic ist ein Beispiel auf Enterprise-Ebene. Der Mitarbeiter-Hub auf Basis von LumApps unterstützt 14 Sprachen, mehr als 11.600 aktive Nutzende, über 150 Communitys und 2,7 Millionen Seitenaufrufe pro Jahr. So erreichen Mitarbeitende im Büro und vor Ort Kommunikation, Communitys, Arbeitsanwendungen und Ressourcen auf allen Geräten.

Engagement und Mitarbeiterbindung stärken

Engagement entsteht im Alltag: durch Anerkennung, Zugang zu Informationen, Entwicklungschancen, klare Kommunikation und Unterstützung durch Führungskräfte. Laut Gallup gehen 70 % der Unterschiede im Engagement von Teams auf die Führungskräfte zurück. Der Austausch mit Führungskräften ist damit ein entscheidender Touchpoint der Employee Journey.

Organisatorischen Wandel reibungsloser gestalten

Umstrukturierungen, neue Technologien, Führungswechsel und neue Arbeitsweisen werfen neue Fragen auf und schaffen neue Abhängigkeiten. Wer Veränderungen aus Sicht der Employee Journey betrachtet, erkennt früh, wo Menschen Kommunikation, Orientierung, Schulungen, Systemzugänge oder Unterstützung durch Führungskräfte brauchen.

Das macht Change Management greifbarer: Teams gestalten die Momente, in denen Mitarbeitende den Wandel tatsächlich erleben.

Wie können Unternehmen die Employee Journey verbessern?

Einzelne Programme hinzuzufügen reicht nicht. Unternehmen müssen die Momente erkennen, die Ergebnisse für Mitarbeitende prägen, und die Lücken zwischen Teams, Systemen und Prozessen schließen.

Auf die entscheidenden Momente konzentrieren

Wer jede Interaktion am Arbeitsplatz auf einmal neu gestalten will, verzettelt sich leicht. Beginnen Sie mit den Schlüsselmomenten der Employee Journey , die besonders stark beeinflussen, ob Mitarbeitende erfolgreich sind und wie sie das Unternehmen wahrnehmen.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Erster Arbeitstag: Fühlen sich Mitarbeitende vorbereitet, willkommen und in der Lage, sinnvoll loszulegen?
  • Die ersten 30, 60 und 90 Tage: Entwickeln sich Rollenklarheit, Schulungen, Beziehungen und Systemzugänge wie geplant?
  • Erstes Leistungsgespräch: Werden Erwartungen und Entwicklungschancen klarer?
  • Beförderung: Werden neue Aufgaben durch aktuelles Wissen, passende Zugänge und Lernangebote unterstützt?
  • Wechsel der Führungskraft: Werden Kontext, Erwartungen und Beziehungen gut übergeben?
  • Rückkehr aus einer Auszeit: Verstehen Mitarbeitende schnell, was sich geändert hat, und erhalten sie wieder Zugriff auf relevante Ressourcen?
  • Organisatorischer Wandel: Wissen Mitarbeitende, was passiert, warum und was sie tun müssen?
  • Anerkennung: Werden wertvolle Beiträge auf passende Weise gewürdigt?
  • Austritt: Laufen Wissenstransfer, Offboarding und Austrittsfeedback einheitlich ab?

Die richtigen Prioritäten sind in jedem Unternehmen anders. Feedback von Mitarbeitenden und Verhaltensdaten zeigen, welche Momente die meisten Reibungen verursachen oder die Ergebnisse am stärksten beeinflussen.

Vom Kontext der Mitarbeitenden aus denken

Eine wirksame Employee Journey spiegelt wider, wie und wo Menschen arbeiten. Rolle, Standort, Karrierephase, Sprache, Gerätezugang und Art der Tätigkeit bestimmen, was Mitarbeitende in einem Moment brauchen.

Neue Mitarbeitende vor Ort brauchen zum Beispiel mobilen Zugriff auf Schulungen, Sicherheitsinformationen, Schichtressourcen und Hinweise ihrer Führungskraft. Mitarbeitende in der Zentrale nutzen dagegen eher Desktop-Systeme und integrierte Produktivitätstools.

Das Ziel: einheitliche Ergebnisse – mit Zugang und Informationen, die zum Kontext der Mitarbeitenden passen.

Übergaben zwischen Teams und Systemen verbinden

Einige der störendsten Reibungen entstehen zwischen formalen Prozessen. HR schließt die Onboarding-Unterlagen ab, während der IT-Zugang noch aussteht. Eine Beförderung wird genehmigt, ohne die Schulungen oder Rollenhinweise für die neue Position anzustoßen. Die Interne Kommunikation kündigt eine aktualisierte Richtlinie an, doch die Suche liefert Mitarbeitenden weiter die alte Version.

Klare Verantwortung für die Employee Experience hilft HR, IT, Interner Kommunikation, Führungskräften und operativem Betrieb zu verstehen, wo sich ihre Aufgaben überschneiden. In großen Unternehmen wird die Employee Journey verlässlicher, wenn Teams diese Übergaben gemeinsam gestalten und messen.

Informationen und Unterstützung leicht auffindbar machen

Mitarbeitende sollten nicht wissen müssen, welches System eine Antwort liefert, bevor sie diese finden. Eine gute Wissenserfahrung für Mitarbeitende bietet:

  • Durchsuchbare Richtlinien und Ressourcen: Verlässliche Informationen sind auffindbar, ohne dass Mitarbeitende erst ein bestimmtes Ablagesystem durchsuchen müssen.
  • Klare verlässliche Quellen: Mitarbeitende unterscheiden aktuelle, geprüfte Informationen von veralteten oder doppelten Inhalten.
  • Zugang zu Fachleuten: Klare Eskalationswege, wenn dokumentiertes Wissen nicht ausreicht.
  • Rollenspezifische Hinweise: Ressourcen, die zu den Aufgaben oder dem Kontext der Mitarbeitenden passen, erscheinen automatisch.
  • Kontextbezogene Empfehlungen: Nützliche Informationen fließen direkt in die laufende Arbeit ein.
  • Mobiler Zugriff: Wichtiges Wissen steht Mitarbeitenden vor Ort und ohne festen Schreibtisch ebenso zur Verfügung wie Teams im Büro.

Hier kann ein AI Employee Hub die Fragmentierung entlang der Journey verringern. LumApps verbindet Kommunikation, Unternehmenswissen, Tools und KI rund um die Mitarbeitenden – statt sie jedes System einzeln durchsuchen zu lassen.

Feedback in entscheidenden Momenten einholen

Breit angelegte jährliche Umfragen zeigen wichtige Trends. Um die Journey zu verbessern, braucht es aber auch Feedback kurz nach dem jeweiligen Moment. Unternehmen können Feedback von Mitarbeitenden auf vielen Wegen einholen: in Check-ins nach dem Onboarding, über Schulungsfeedback, Fragen nach organisatorischen Veränderungen, Community-Diskussionen, Gespräche mit Führungskräften und Austrittsfeedback.

Feedback wird noch nützlicher, wenn Sie es mit Verhaltens- und Betriebsdaten kombinieren. Das Suchverhalten zeigt, welche Informationen Mitarbeitende nur schwer finden. Supportanfragen machen wiederkehrende Prozessprobleme sichtbar. Workflow-Daten zeigen, wo Aufgaben regelmäßig ins Stocken geraten.

Ebenso wichtig ist es, den Kreis zu schließen: Mitarbeitende sollten sehen, wenn wiederkehrendes Feedback zu echten Veränderungen führt.

KI und Automatisierung dort einsetzen, wo sie Reibung verringern

KI verbessert die Employee Journey, wenn sie den Aufwand senkt, Informationen zu finden, Neuigkeiten zu verstehen oder Routineaufgaben zu erledigen.

Sinnvolle Einsatzbereiche sind:

  • Fragen beantworten: Mitarbeitende stellen Fragen in natürlicher Sprache und erhalten relevante, geprüfte Informationen aus dem Unternehmen.
  • Ressourcen bereitstellen: Passende Richtlinien, Dokumente oder Hinweise erscheinen im richtigen Kontext.
  • Neuigkeiten zusammenfassen: Mitarbeitende erfassen wichtige Informationen, ohne mehrere einzelne Nachrichten durchgehen zu müssen.
  • Lernangebote empfehlen: Entwicklungsressourcen passend zu Rolle, Kompetenzen oder Karrierephase.
  • Kommunikation übersetzen: Wichtige Inhalte sind in allen Sprachen zugänglich.
  • Erinnerungen auslösen: Mitarbeitende oder Führungskräfte erhalten Hinweise zu Meilensteinen im Lifecycle und zu nötigen Schritten.
  • Workflows begleiten: Mitarbeitende kommen von der Antwort direkt zur nächsten passenden Aufgabe.
  • Onboarding unterstützen: Neue Mitarbeitende können einfacher Fragen stellen und Unternehmenswissen entdecken.

KI funktioniert am besten, wenn sie berechtigungsbasiert auf geprüftes Unternehmenswissen zugreift und bestehende Zugriffsrechte respektiert. Sie soll Unterstützung leichter erreichbar machen – und dabei die menschlichen Beziehungen bewahren, die wichtige Momente prägen.

Wie Employee Journey Mapping Verbesserungen unterstützt

Eine Employee Journey Map stellt Phasen, Touchpoints, Bedürfnisse, Erfahrungen und Reibungspunkte von Mitarbeitenden visuell oder strukturiert dar. So sehen funktionsübergreifende Teams die Employee Experience als zusammenhängenden Weg statt als Sammlung einzelner Programme.

Lücken und Reibungspunkte erkennen

Mapping macht Verzögerungen, unklare Schritte, fehlende Informationen und uneinheitliche Erfahrungen sichtbar. Teams vergleichen, was das Unternehmen für Mitarbeitende vorsieht, mit dem, was tatsächlich passiert.

Zuständigkeiten klären, funktionsübergreifende Übergaben verbessern

Eine Journey Map zeigt, welches Team oder System bei jedem Übergang verantwortlich ist. So erkennen Teams Schritte ohne Zuständigkeit, doppelte Verantwortlichkeiten und Übergabepunkte, die klarere Verantwortung brauchen.

Die Map mit Daten aus der Belegschaft prüfen

Eine Journey Map sollte auf Fakten beruhen, nicht auf Annahmen. Vergleichen Sie die geplante Journey mit Feedback von Mitarbeitenden, Suchverhalten, Plattform-Analytics, Supportanfragen, Workflow-Daten und anderen relevanten Signalen.

Verbesserungen mit großer Wirkung priorisieren

Sind die Reibungspunkte sichtbar, können Teams die Änderungen priorisieren, die Onboarding, Produktivität, Entwicklung, Engagement oder Bindung am wahrscheinlichsten beeinflussen – statt jeden Touchpoint gleich zu gewichten.

So messen Sie die Employee Journey

Analytics zur Employee Journey sollten bestimmte Momente mit den Ergebnissen verknüpfen, die sie beeinflussen sollen. Kein einzelner Employee-Journey-Score kann zeigen, ob die gesamte Erfahrung funktioniert.

Relevante Kennzahlen sind etwa Onboarding-Abschluss, Zeit bis zur Produktivität, Such- und Wissenszugriffsmuster, Lernbeteiligung, Reichweite der Kommunikation, abgeschlossene Workflows, Feedback von Mitarbeitenden, Plattformnutzung, interne Mobilität, Engagement, Bindung und Austrittsgründe.

Wählen Sie die Kennzahl passend zum Moment:

  • Onboarding: Abschluss, Zeit bis zur Produktivität und Feedback neuer Mitarbeitender.
  • Lernen: Beteiligung und Abschluss.
  • Organisatorischer Wandel: Reichweite der Kommunikation, Fragen und erledigte Pflichtschritte.
  • Karriereentwicklung: Lernengagement und interne Wechsel.

Unternehmensweite Durchschnittswerte können wichtige Unterschiede verdecken. Wenn Sie Daten nach Rolle, Standort, Geschäftsbereich oder Belegschaftsgruppe segmentieren, sehen Sie, ob eine Journey für eine Gruppe gut funktioniert und für eine andere Reibung erzeugt.

Messung soll Teams zeigen, welche Erfahrungen Aufmerksamkeit brauchen und wo Veränderungen wirken.

Wie Technologie eine vernetzte Employee Journey unterstützt

Technologie sollte die Employee Journey verbinden – und nicht zu einem weiteren Ort werden, durch den sich Mitarbeitende klicken müssen. Eine Employee-Experience-Plattform oder ein Mitarbeiter-Hub bündelt Kommunikation, Unternehmenswissen, HR-Ressourcen, Lernangebote, Anwendungen, Aufgaben, Workflows und KI-Unterstützung in einer zugänglichen Erfahrung. Integrationen halten die bestehenden Quellsysteme dabei an ihrem Platz.

Der AI Employee Hub von LumApps verbindet diese Erfahrung über Microsoft 365, Google Workspace, HR-Systeme, IT-Plattformen und andere Arbeitsanwendungen hinweg. Unternehmen müssen ihren bestehenden Tech-Stack dafür nicht ersetzen.

Für Mitarbeitende vor Ort ist diese Vernetzung besonders wichtig. Bei Royal Farmsarbeiten mehr als 90 % der Mitarbeitenden im operativen Bereich. Für eine Belegschaft, die während der Schicht oft keinen E-Mail-Zugang hat, ist mobiler Zugriff auf Kommunikation unverzichtbar.

Die beste Technologiestrategie beginnt beim Bedürfnis der Mitarbeitenden und verbindet dann die Systeme, die dafür nötig sind.

Eine vernetztere Employee Journey aufbauen

Die Employee Journey ist mehr als HR-Prozesse. Jede Interaktion mit Menschen, Kommunikation, Unternehmenswissen, Technologie und Workflows prägt, wie Mitarbeitende das Unternehmen erleben.

Teams in großen Unternehmen verbessern diese Journey, indem sie sich auf wirkungsvolle Momente konzentrieren, Reibung zwischen Teams und Systemen abbauen, aussagekräftiges Feedback nutzen und die Ergebnisse jeder Erfahrung messen.

LumApps bringt diese Elemente zusammen – mit einer Employee-Experience-Plattform , die Kommunikation, Wissen, Anwendungen, Workflows und KI rund um die Mitarbeitenden verbindet.

Wie diese vernetzte Erfahrung in der Praxis funktioniert, sehen Sie, wenn Sie sich eine Video-Demo ansehen.

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FAQs

HR legt oft den übergeordneten Rahmen für die Employee Experience fest. Die Verantwortung ist aber funktionsübergreifend. Führungskräfte, IT, Interne Kommunikation, operativer Betrieb, Workplace-Teams und Geschäftsleitung beeinflussen jeweils einzelne Touchpoints. Klare Zuständigkeiten zählen vor allem dort, wo Prozesse Team- oder Systemgrenzen überschreiten.

Unternehmen sollten wichtige Kennzahlen der Journey regelmäßig beobachten. Gründlichere Prüfungen empfehlen sich nach größeren Veränderungen wie Umstrukturierungen oder neuen Technologien. Auch Personalwachstum, Übernahmen oder Änderungen an zentralen HR-Prozessen sind ein Anlass. Momente mit großer Wirkung verdienen oft häufigere Analysen als stabile Teile der Journey.

Feedback von Mitarbeitenden zeigt, wo geplante und tatsächlich erlebte Erfahrungen auseinandergehen. Feedback zu Onboarding, Lernen, organisatorischem Wandel, Wechseln und Austritt macht wiederkehrende Reibungen sichtbar. Teams können dieses Feedback dann mit Verhaltens- und Betriebsdaten kombinieren. So setzen sie gezielte Verbesserungen um und kommunizieren, was sich geändert hat.

In großem Maßstab beruht Personalisierung auf Merkmalen der Mitarbeitenden und auf Regeln – nicht auf manuell erstellten Einzel-Journeys. Unternehmen können Faktoren wie Rolle, Standort, Phase im Lifecycle, Sprache und Verhalten nutzen. Damit spielen sie passende Inhalte, Ressourcen und Hinweise aus. Wo sinnvoll, automatisieren sie die Bereitstellung.

Dazu zählen Employee-Experience-Plattformen, Mitarbeiter-Hubs, HR-Systeme, Lernplattformen und Tools für die Zusammenarbeit. Auch Wissenssysteme, Feedback-Plattformen, Analytics und KI-Assistenten helfen. Für große Unternehmen ist vor allem entscheidend, wie diese Tools zusammenspielen. Eine verbindende Ebene verringert die Fragmentierung. Sie macht Kommunikation, Wissen, Anwendungen und Aktionen im Arbeitsfluss leichter zugänglich.

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