20+ Ideen für eine bessere Unternehmenskultur

Sie fragen sich, wie Sie Ihre Unternehmenskultur verbessern können? Vielleicht haben Sie schon gehört, dass das Thema für moderne Unternehmen wichtig ist. Wir erklären, was Unternehmenskultur ist, warum sie zählt, und stellen Ihnen konkrete Ideen vor, die Sie umsetzen können.
Was ist Unternehmenskultur?
Unternehmenskultur (auch „Organisationskultur“ oder „Arbeitskultur“ genannt) umfasst die gemeinsamen Werte, Überzeugungen, Verhaltensweisen und Erfahrungen, die ein Unternehmen prägen. Sie ist die „Persönlichkeit“ eines Unternehmens und beeinflusst, wie Menschen miteinander umgehen und arbeiten.
Mehr dazu: Was ist Unternehmenskultur? Was bedeutet sie?
Mehr dazu: Was sind die 4 Arten von Unternehmenskultur?
Jedes Unternehmen hat eine Organisationskultur. Aber wie definieren Sie sie? Die Unternehmenskultur ist das Lebenselixier eines Unternehmens. Sie umfasst die ungeschriebenen Regeln, nach denen das Unternehmen mit Mitarbeitenden, Lieferanten, Kundschaft und seinem Umfeld kommuniziert.
Die Kultur eines Unternehmens zeigt sich überall. Sie steckt in diesen Bereichen:
- Zweck des Unternehmens
- Leitbild des Unternehmens
- Arbeitsumfeld
- Employee Experience
Unternehmenskultur ist unsichtbar, aber spürbar für alle, die mit dem Unternehmen zu tun haben. Dazu gehören Mitarbeitende, Kundschaft, Lieferanten und die Öffentlichkeit.
Unternehmenskultur umfasst Verhalten und Überzeugungen eines Unternehmens. Dazu gehören auch seine Richtlinien: ob Mitarbeitende flexibel im Homeoffice arbeiten können, wie Teammitglieder miteinander kommunizieren und ob das Unternehmen Gesundheits- und Wellnessprogramme anbietet. Es gibt verschiedene Arten von Unternehmens- (oder Organisations-)kultur (Clan-Kultur, Hierarchie-Kultur, Adhokratie-Kultur, Markt-Kultur).
Was sind die 5 P der Unternehmenskultur?
People (Menschen): Verbindung schaffen
Die Stärke eines Unternehmens liegt in seinen Menschen. Dabei geht es um mehr als eine Belegschaft – es geht um eine Gemeinschaft. Schaffen Sie ein Umfeld, in dem unterschiedliche Perspektiven geschätzt werden und sich alle zugehörig fühlen. Ziel ist es, Begegnungen zu fördern, aus denen echte Beziehungen entstehen.
Purpose (Zweck): An der Vision ausrichten
Ein klar formulierter Zweck wirkt wie ein Kompass für jede Handlung und Entscheidung. Verstehen Mitarbeitende, wie ihre Arbeit zur übergeordneten Mission beiträgt, sind sie engagierter und motivierter. Schaffen Sie also eine Kultur, in der sinnvolle Arbeit der Standard ist und alle ihre Rolle für die Vision des Unternehmens erkennen.
Processes (Prozesse): Effizienz ermöglichen
Gut gestaltete Prozesse räumen Hindernisse aus dem Weg. So können sich Teams auf ihre Stärke konzentrieren: Innovation. Abläufe zu verschlanken und effizienter zu machen, ist eine Daueraufgabe. Es geht um intuitive, anpassungsfähige Systeme, mit denen Teams schnell auf Veränderungen reagieren.
Place (Ort): Die Umgebung gestalten
Ob physisch oder digital: Das Arbeitsumfeld beeinflusst Produktivität und Wohlbefinden stark. Schaffen Sie Räume, die Zusammenarbeit, Kommunikation und den Zugang zu wichtigen Ressourcen fördern. Heute muss dieses Umfeld flexibel genug sein für unterschiedliche Arbeitsstile und Arbeitsorte.
Policies (Richtlinien): Einen Rahmen schaffen
Richtlinien sollten die Grundwerte des Unternehmens widerspiegeln und einen klaren Rahmen für Verhalten und Entscheidungen bieten. Sie sollten Fairness, Transparenz und Vertrauen fördern. Richtlinien, die Wachstum und Entwicklung der Mitarbeitenden unterstützen, sind für eine nachhaltige, lebendige Kultur unverzichtbar.
Was unterscheidet Organisationskultur von Unternehmenskultur?
Die Begriffe werden oft synonym verwendet. Doch zwischen „Organisationskultur“ und „Unternehmenskultur“ gibt es einen feinen, aber wichtigen Unterschied. Ein Überblick:
Organisationskultur: das breitere Spektrum
- Reichweite und Vielfalt:
- Organisationskultur passt sich der Mission und Struktur der jeweiligen Organisation an. Eine Behörde setzt vielleicht auf öffentlichen Dienst und Verwaltungsgenauigkeit. Eine gemeinnützige Organisation betont eher gesellschaftliche Wirkung und gemeinsames Handeln.
- Diese Kultur wird von den Grundwerten der Organisation, ihrer Geschichte und der Zusammensetzung ihrer Mitglieder geprägt.
- Vielfalt durch Zweck:
- Das „Warum“ hinter einer Organisationskultur kann sehr unterschiedlich sein. In einem Forschungsinstitut stehen vielleicht intellektuelle Neugier und Entdeckungen im Mittelpunkt. Bei einer Wohltätigkeitsorganisation dreht sich die Kultur eher um Empathie und soziale Verantwortung.
- Die Kultur ist oft eng mit dem erklärten Zweck der Organisation und ihrer Wirkung auf die Gesellschaft verknüpft.
- Struktur und Governance:
- Formale Strukturen und Governance-Modelle können Organisationskulturen beeinflussen. Eine stark hierarchische Organisation hat zum Beispiel wahrscheinlich eine andere Kultur als eine dezentral aufgestellte.
- Wichtig: Organisationskultur gibt es in jeder Gruppe von Menschen, die zusammenarbeitet.
Unternehmenskultur: der Fokus aufs Geschäft
- Markt und Wettbewerb:
- Unternehmenskultur wird oft vom Wettbewerbsumfeld und vom Ziel der Rentabilität geprägt. Innovation, Kundenorientierung und Effizienz sind häufig zentrale Bestandteile.
- Die Notwendigkeit, sich an Marktveränderungen anzupassen und wettbewerbsfähig zu bleiben, kann die Kultur eines Unternehmens stark beeinflussen.
- Marke und Identität:
- Unternehmenskultur ist eng mit dem Image und den Werten der Marke verbunden. Sie kann ein starkes Instrument sein, um Talente zu gewinnen und zu halten und Kundentreue aufzubauen.
- Die Kultur eines Unternehmens kann ein wichtiges Verkaufsargument sein.
- Gewinn und Wachstum:
- Organisationskulturen können ganz unterschiedliche Ziele verfolgen. Unternehmenskulturen dagegen sind untrennbar mit dem finanziellen Erfolg verbunden. Entscheidungen und Maßnahmen werden oft nach ihrer Wirkung auf das Ergebnis bewertet.
- Das Ziel des Wachstums prägt die Unternehmenskultur stark.
Was passiert, wenn sich die Unternehmenskultur verbessert?
Wird die Unternehmenskultur gezielt verbessert, wirkt sich das auf das gesamte Unternehmen aus – mit messbaren Ergebnissen. Hier ein Überblick über die Wirkung, belegt durch Fakten, Zitate und Statistiken aus verlässlichen Quellen:
Mehr Mitarbeiterengagement und Produktivität:
- Unternehmen mit starker Kultur verzeichnen ein 4-mal höheres Umsatzwachstum. (Quelle: Deloitte-Studie „Culture of Purpose“)
- Hoch engagierte Geschäftsbereiche erzielen 20 % mehr Umsatz. (Quelle: Gallup-Report „State of the Global Workplace“)
„Wenn Menschen finanziell investiert sind, wollen sie eine Rendite. Wenn Menschen emotional investiert sind, wollen sie etwas beitragen.“ – Simon Sinek, 1 Autor und Experte für Führung.
(Quelle: „What to do When Your Coworker Says "I'm Just Here for the Paycheck")
Bessere Talentgewinnung und Mitarbeiterbindung:
- 86 % der Arbeitssuchenden würden sich nicht bei einem Unternehmen mit schlechtem Ruf bewerben. (Quelle: Glassdoor)
- Unternehmen mit starker Kultur haben eine um 50 % geringere Fluktuation. (Quelle: Columbia University)
„Bei Kultur geht es um Leistung und darum, Menschen das Gefühl zu geben, dass sie etwas beitragen können, um ihr Leben und das Leben anderer besser zu machen.“ – Satya Nadella, CEO von Microsoft.
- Eine positive Unternehmenskultur ist ein starkes Instrument, um Top-Talente zu gewinnen und zu halten.
Mehr Innovation und Zusammenarbeit:
- Unternehmen mit inklusiver Kultur sind 6-mal häufiger innovativ. (Quelle: Deloitte-Report „Diversity and Inclusion Revolution“)
- Teams mit hoher psychologischer Sicherheit teilen eher Ideen und gehen eher Risiken ein. (Quelle: Google's Project Aristotle, NYTimes)„Innovation entsteht, wenn man zu allem Ja sagt. Man muss Ja zur Zusammenarbeit sagen.“ – John Lasseter, Mitgründer von Pixar.
- Eine Kultur, die Zusammenarbeit und psychologische Sicherheit wertschätzt, kann Innovation deutlich steigern.
Höhere Kundenzufriedenheit und besserer Ruf der Marke:
- Unternehmen mit zufriedenen Mitarbeitenden erreichen eine um 20 % höhere Kundenzufriedenheit. (Quelle: University of Warwick)
- Eine starke Arbeitgebermarke kann die Kosten pro Einstellung um bis zu 50 % senken. (Quelle: LinkedIn)
„Ihre Kultur ist Ihre Marke.“ – Tony Hsieh, ehemaliger CEO von Zappos.
- Eine positive Kultur kann die Kundenzufriedenheit steigern und die Marke des Unternehmens stärken.
Kurz gesagt: Investitionen in die Unternehmenskultur sind kein „Nice-to-have“. Sie sind ein strategisches Muss, das greifbare Geschäftsergebnisse liefert.
Wie beschreibt man Unternehmenskultur?
Eine gute Beschreibung der Unternehmenskultur trifft ihren Kern so, dass sie anspricht und informiert. Ein Leitfaden:
Auf Grundwerte konzentrieren / Zeigen statt nur erzählen:
- Formulieren Sie zuerst die Grundwerte, die Ihr Unternehmen antreiben
- Nutzen Sie statt vager Begriffe prägnante Aussagen, die zeigen, wie diese Werte zu Handlungen werden.
- Nennen Sie Werte nicht nur, sondern zeigen Sie mit konkreten Beispielen, wie sie gelebt werden.
- Beispiel: „Unsere Kultur setzt auf Zusammenarbeit und kontinuierliches Lernen.“, aus „Wir schätzen Innovation“ wird „Wir haben feste ‚Innovationstage‘, an denen Teams neue Ideen entwickeln und Prototypen bauen.“
Gelebtes Verhalten hervorheben:
- Beschreiben Sie, wie sich diese Werte im täglichen Miteinander und in der Arbeitspraxis zeigen.
- Konzentrieren Sie sich auf beobachtbares Verhalten, das die gewünschte Kultur verkörpert.
- Beispiel: „Wir fördern offene Kommunikation und befähigen Teams zur Innovation.“
Employee Experience betonen:
- Fangen Sie das Gefühl und die Atmosphäre am Arbeitsplatz ein.
- Beschreiben Sie, wie die Kultur zu Zufriedenheit und Wohlbefinden der Mitarbeitenden beiträgt.
- Beispiel: „Wir pflegen ein unterstützendes Umfeld, in dem sich alle Mitarbeitenden wertgeschätzt fühlen.“
Wirkungsvolle Sprache nutzen:
- Formulieren Sie klar, prägnant und positiv.
- Vermeiden Sie Fachjargon und zeigen Sie, was die Kultur für Mitarbeitende und Unternehmen bewirkt.
- Verknüpfen Sie Ihre Kultur mit greifbaren Ergebnissen für Mitarbeitende und Unternehmen.
- „Unsere Kultur der Zusammenarbeit sorgt für schnellere Problemlösungen und mehr erfolgreiche Projekte.“
- Beispiel: „Unsere Kultur ist die Basis für Wachstum und gemeinsamen Erfolg.“
Den Menschen in den Mittelpunkt stellen:
- Bei Kultur geht es um Menschen. Betonen Sie die Beziehungen und Verbindungen, die Ihr Unternehmen einzigartig machen.
- „Unsere Kultur fördert starke Mentoring-Programme, in denen erfahrene Kolleginnen und Kollegen neue Teammitglieder begleiten und unterstützen.“
Bildhafte Sprache nutzen:
- Formulieren Sie Beschreibungen, die einen Ort und eine Atmosphäre spürbar machen.
- „Stellen Sie sich einen Arbeitsplatz vor, an dem Ideen frei fließen und jede Stimme gehört wird.“
Authentisch bleiben:
- Ihre Beschreibung sollte die Realität an Ihrem Arbeitsplatz widerspiegeln. Authentizität schafft Vertrauen.
- „Wir sind ein Team, das Erfolge feiert und aus Herausforderungen lernt – gemeinsam.“
Unternehmenskultur zu beschreiben heißt, ein lebendiges Bild der Werte, Verhaltensweisen und Erfahrungen zu zeichnen, die Ihren Arbeitsplatz prägen.
Wie verbessern Sie Ihre Unternehmenskultur? 25+ Ideen
Wenn Sie Ihre Unternehmenskultur verbessern wollen, müssen Sie aktiv werden. Mit diesen Vorschlägen verändern Sie die Kultur in Ihrem Unternehmen zum Besseren.
1. Mit gutem Beispiel vorangehen – von oben nach unten
Verhalten, das der gewünschten Unternehmenskultur widerspricht, muss aufhören. Regeln dürfen nicht für einige Mitarbeitende gelten und für andere nicht. Wenn Sie es selbst mit den Regeln bisher nicht so genau genommen haben, ist jetzt der beste Zeitpunkt, sie konsequenter einzuhalten – als Vorbild für alle Mitarbeitenden.
2. Mitarbeitende „ertappen“, wenn sie das gewünschte Verhalten zeigen
Zeigt ein Mitarbeitender das Verhalten, das Sie sich für Ihre Unternehmenskultur wünschen, bestärken Sie es: mit einem Dank oder einer anderen positiven Anerkennung. Die Person wird sich weiter so verhalten, und andere lassen sich von ihrem Beispiel inspirieren.
3. Bereit sein, Feedback zu geben
Sagen Sie Ihren Mitarbeitenden, wie sie bei der Verbesserung der Unternehmenskultur vorankommen. Nennen Sie zuerst die Bereiche, in denen sie erfolgreich sind. Sprechen Sie dann an, wo es noch Verbesserungsbedarf gibt. Betonen Sie zum Schluss, dass alle gemeinsam daran arbeiten, Best Practices für Unternehmenskultur umzusetzen, und dass Sie den Einsatz der Person schätzen. Beenden Sie das Feedbackgespräch unbedingt positiv.
Wie können Sie Ihre Unternehmenskultur beobachten, um zu prüfen, ob Ihre Maßnahmen erfolgreich sind? Es gibt einige Key Performance Indicators (KPIs), mit denen Sie messen, ob Sie auf einem guten Weg sind oder noch nachjustieren müssen.
4. Die Fluktuationsrate beobachten
Sie haben sich Zeit genommen und Mühe gegeben, Ihre Unternehmenskultur zu verändern. Ist Ihre Bindungsquote gleich geblieben oder gesunken? Manche Mitarbeitende wechseln den Job aus Gründen, die nichts mit dem Unternehmen zu tun haben. Und auch bei sorgfältiger Vorauswahl kann eine Einstellung danebengehen.
Bleibt die Fluktuationsrate aber über mehrere Monate oder ein Jahr gleich hoch oder steigt sie, kann das ein Zeichen sein, dass etwas nicht stimmt.
5. Mit Zufriedenheitsumfragen für Mitarbeitende und Führungskräfte messen
Wenn Sie wirklich wissen wollen, wie Ihre Mitarbeitenden, Managerinnen und Manager und Führungskräfte die Arbeit in Ihrem Unternehmen erleben, fragen Sie sie in einer vertraulichen Umfrage. Lassen Sie sie sagen, ob sie ihre Fähigkeiten gut einsetzen, ob sie angemessen unterstützt werden und ob sie genug Weiterbildungsmöglichkeiten haben. Die Antworten helfen Ihnen, Ihre Unternehmenskultur gezielter weiterzuentwickeln.
Genau diese Art von Mitarbeiterengagement hilft Ihnen, Ihre Unternehmensrichtlinien zu verbessern. Entscheidend sind ehrliche Antworten. Ihre Mitarbeitenden, Managerinnen und Manager und Führungskräfte müssen darauf vertrauen können, dass ihre Antworten vertraulich bleiben. Eine Online-Umfrage lässt alle frei ihre Meinung sagen. Sie eignet sich ideal für einen Digital Workplace, denn alle können die Umfrage beantworten, wann es ihnen passt.
6. Transparenz im ganzen Unternehmen fördern
Transparenz ist ein Gewinn für Mitarbeitende und das ganze Unternehmen. Sie schafft eine Atmosphäre, in der Mitarbeitende und Führungskräfte einander vertrauen. Und Kundinnen und Kunden vertrauen darauf, dass das Unternehmen zu seinen Produkten und Richtlinien steht.
Für offene, transparente Kommunikation zwischen Teammitgliedern in verschiedenen Zeitzonen sorgt die Employee-Experience-Plattform von LumApps: Sie macht interne Kommunikation einfach. Alle Teammitglieder erhalten wichtige Unternehmensnachrichten, egal wo sie arbeiten. Und sie kommunizieren über die Plattform mit ihrem Team und anderen Abteilungen.
7. Starke Beziehungen am Arbeitsplatz fördern
Gute Beziehungen unter Kolleginnen und Kollegen brauchen Zeit und Einsatz. Manchmal müssen Unternehmen Teambuilding-Aktivitäten nutzen, um Barrieren abzubauen und Mitarbeitenden zu helfen, sich kennenzulernen. So entdecken alle Gemeinsamkeiten und gehen im Arbeitsalltag entspannter miteinander um.
8. Raum für gemeinsame Interessen außerhalb der Arbeit schaffen
Mitarbeitende brauchen Gelegenheiten, auch über andere Dinge als die Arbeit zu sprechen. Solche Verbindungen schaffen Vertrauen, steigern die Mitarbeiterbindung und verbessern die Unternehmenskultur.
Führungskräfte können ganz einfach anfangen: mit einem Gespräch unter vier Augen nach dem Mittagessen und der Frage, wofür sich die Person außerhalb der Arbeit interessiert. Das Unternehmen kann auf seiner Employee-Experience-Plattform Interessen-Communitys einrichten. Dort tauschen sich Teammitglieder mit Gleichgesinnten über Themen jenseits der Arbeit aus.
9. Mitarbeitende bei ihren Karrierezielen unterstützen
Als Unternehmen sollten Sie Mitarbeitenden Aufstiegschancen bieten. Haben Top-Mitarbeitende das Gefühl, in ihrer Position alles gelernt zu haben und bei Ihnen nicht weiterzukommen, werden sie unzufrieden und sehen sich anderswo um.
Der beste Weg, großartige Mitarbeitende zu halten, sind Karrierepfade. Machen Sie diese transparent, damit Mitarbeitende wissen, welche Schritte sie weiterbringen. Machen Sie Karriereziele zum Thema in Einzelgesprächen mit Führungskräften. Bieten Sie Weiterbildungen an. So zeigen Sie, dass Sie in Ihre Mitarbeitenden und ihre berufliche Entwicklung investieren.
10. Eigenverantwortung der Mitarbeitenden fördern
Einer der wirksamsten Wege zu einer besseren Unternehmenskultur: Mikromanagement am Arbeitsplatz abschaffen. Es ist ineffizient, und niemand fühlt sich gern so, als traue der Arbeitgeber einem die eigene Arbeit nicht zu.
Es gibt mehrere Wege, Mitarbeitenden mehr Selbstständigkeit zu geben. Hier einige Beispiele:

11. Mitarbeitende anerkennen und Beiträge belohnen
Auf den ersten Blick werden Mitarbeitende mit jedem Gehalt für ihren Beitrag belohnt. Doch wenn sich nie jemand die Zeit nimmt, „Danke“ zu sagen oder zu sagen, dass sie gute Arbeit leisten und ihr Einsatz geschätzt wird, kann das entmutigen. Wer sich so fühlt, ist weniger bereit, sich zusätzlich einzusetzen. Die Zufriedenheit kann so weit sinken, dass sich die Person sogar nach einem neuen Job umsieht.
Bestimmen Sie die Verhaltensweisen, die die Werte und Ziele des Unternehmens verkörpern. Belohnen Sie Mitarbeitende, die dieses Verhalten zeigen. Machen Sie es im Team bekannt. So übernehmen andere ein ähnliches Verhalten, und Ihre Leistungsträger bleiben engagiert.
12. Mitarbeitenden Flexibilität bieten
Flexibilität ist eine hervorragende Idee, um die Unternehmenskultur zu verbessern. Sie zeigt, dass die Führung im ganzen Unternehmen die Work-Life-Balance respektiert. Mitarbeitende haben ein Leben und Verpflichtungen außerhalb der Arbeit – und beides ist wichtig.
Flexibilität bei der Arbeit hat viele Gesichter, je nach Lebensphase und Bedürfnissen der Mitarbeitenden. Schwangere Mitarbeiterinnen und ihre Partner brauchen vielleicht Zeit für Arzttermine. Eltern müssen ab und zu während der Arbeitszeit zu Schulveranstaltungen. Wer Angehörige pflegt, braucht vielleicht Homeoffice oder eine verdichtete Arbeitswoche (3 x 12-Stunden-Tage), um Beruf und Pflege zu vereinbaren.
13. Mitarbeitenden Sinn in ihrer Arbeit geben
Menschen haben ein tiefes Bedürfnis nach Sinn in ihrer Arbeit. Sie soll einen Zweck haben und in gewisser Weise bedeutsam sein. Heute ist dieses Gefühl von Sinn für Mitarbeitende noch wichtiger.
Wer spürt, dass die eigene Arbeit zählt, ist motivierter und zufriedener. Mitarbeitende können in jeder Arbeit einen Sinn finden. Führungskräfte und Geschäftsleitung müssen die Verbindung zu diesem Sinn herstellen. Sehen Mitarbeitende, wie ihre Arbeit anderen nützt, sind sie stolz auf ihren Beitrag und erleben ihre Arbeit als sinnvoll.
14. Teamgeist fördern
Einer der besten Wege zu einer besseren Unternehmenskultur: alle als Teil desselben Teams sehen. Es sind nicht einfach Gruppen von Menschen, die am selben Ort arbeiten. Alle stehen auf derselben Seite und arbeiten auf dieselben Ziele hin.
Fließt alle Energie in gemeinsame Ziele, ist das Ergebnis um ein Vielfaches besser, als wenn alle ihre eigenen Ziele verfolgen. Das ganze Unternehmen wird erfolgreicher – und das bedeutet Erfolg für alle Teammitglieder.
15. Regelmäßig Feedback geben
Feedback ist ein starkes Instrument, um die Unternehmenskultur zu verbessern. Es sollte regelmäßig gegeben und angenommen werden. Dabei gibt es ein paar Stolpersteine.
- Feedback muss konkret sein, damit die Person genau weiß, was sie gut macht, und so weitermachen kann.
- Feedback sollte auch Verbesserungsmöglichkeiten nennen – ohne die Person persönlich anzugreifen.
16. Mitarbeitende um Feedback bitten
Geben Sie Mitarbeitenden eine Plattform, auf der sie ihre Meinung teilen können. Führungskräfte und Geschäftsleitung sollten offen für Ideen der Mitarbeitenden sein: wie sich der Arbeitsplatz verbessern lässt, wie Konflikte abnehmen und wie die Unternehmenskultur besser wird.
Manche Unternehmen veranstalten regelmäßig eine Town Hall, in der Führung und Mitarbeitende Ideen diskutieren. Nicht alle möchten ihre Anliegen vor dem ganzen Unternehmen ansprechen. Sie sollten sich deshalb an jede Führungskraft wenden können.
17. Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitenden fördern
Eine moderne Arbeitskultur, die Zusammenarbeit fördert, lebt aktiv Kommunikation und Wissensaustausch zwischen Teams und Abteilungen. So lassen sich Silos zwischen Abteilungen aufbrechen.
Ermutigen Sie Mitarbeitende, Teamkolleginnen und -kollegen sowie ihre Führungskraft anzusprechen, wenn sie Hilfe brauchen. Wer bis kurz vor oder nach einer Frist wartet, setzt das ganze Team unter Stress. Tools für die Zusammenarbeit sollten auf der Employee-Experience-Plattform leicht zugänglich und einfach zu nutzen sein.
18. Weiterbildung mit Gamification spannend machen
Sind Ihre Schulungsunterlagen langweilig und veraltet? Wurden sie lange nicht aktualisiert, fällt es Ihren Mitarbeitenden wahrscheinlich schwer, ihnen zu folgen, und sie verlieren schnell das Interesse.
Gamification macht Lernen unterhaltsam, indem sie spielerische Elemente in Schulungsinhalte einbaut. So bleiben Mitarbeitende bei der Sache – genau darum geht es bei Online-Trainings.
19. Vielfalt und Inklusion am Arbeitsplatz leben
Es reicht nicht, dass Ihr Unternehmen Unterschiede zwischen Mitarbeitenden anerkennt. Entscheidend ist, dass diese Unterschiede würdevoll behandelt werden und sich alle respektiert fühlen. Niemand sollte sich bei Beförderungen oder anderswo im Arbeitsalltag diskriminiert fühlen.
Im Idealfall spiegelt das Unternehmen die Gesellschaft wider, für die es tätig ist. Ein ethnisch vielfältiges Team bedeutet: Mitarbeitende mit unterschiedlichen Hintergründen und Sichtweisen können beruflich und persönlich etwas beitragen.

20. Beziehungen zu neuen Mitarbeitenden aufbauen
Neue Mitarbeitende brauchen ein formales Onboarding-Programm, damit sie alle nötigen HR-Formulare für den Start ausfüllen. Sie müssen aber auch die Unternehmenskultur kennenlernen. Dafür gibt es kein Handbuch – neue Mitarbeitende lernen sie im Umgang mit Kolleginnen, Kollegen und Vorgesetzten kennen.
Der erste Eindruck vom neuen Arbeitsplatz bleibt auch nach der Eingewöhnung. Nehmen sich Kolleginnen und Kollegen Zeit, neue Mitarbeitende willkommen zu heißen, entsteht eher ein positiver Eindruck. Und die Person bleibt eher langfristig im Unternehmen.
21. Mentoring fördern, um erfahrene und neue Mitarbeitende zu verbinden
Erfahrene Mitarbeitende teilen ihr Wissen oft gern mit neuen Kolleginnen und Kollegen. Diese profitieren vom Blick und vom Netzwerk eines Mentors. Mentoring zeigt, dass Ihr Unternehmen Zusammenarbeit über alle Ebenen schätzt und berufliche Entwicklung wichtig nimmt.
Bringen Sie Mentorinnen und Mentoren mit neuen Mitarbeitenden aus derselben Abteilung zusammen (nicht unbedingt aus demselben Team). Ziel ist, dass neue Mitarbeitende jemanden haben, der Ideen teilt und ihr Wissen erweitert.
22. Psychologische Sicherheit am Arbeitsplatz schaffen
Psychologisch sicher ist ein Ort, an dem Menschen sie selbst sein und Ideen äußern können, ohne Angst vor Bewertung oder Spott. Die Arbeit ist viel angenehmer, wenn sich Mitarbeitende für ihre Leistung anerkannt und bei Veranstaltungen des Arbeitgebers einbezogen fühlen.
In einem psychologisch sicheren Umfeld werden Respektlosigkeit und Belästigung nicht toleriert. Alle haben die gleiche Chance auf Erfolg. Macht jemand einen Fehler, gilt das als Chance zum Lernen, nicht als Anlass für Bloßstellung und Strafe.
23. Auf die psychische Gesundheit der Mitarbeitenden achten
Psychische Gesundheit ist genauso wichtig wie körperliche Gesundheit. Ob im Büro oder remote: Mitarbeitende können durch Arbeitsdruck gestresst und ausgebrannt sein. Führungskräfte sollten regelmäßig bei allen Teammitgliedern nachfragen und einer „Immer Vollgas, nie Pause“-Mentalität im Unternehmen entgegenwirken. Niemand möchte eine Kultur, in der Mitarbeitende ihre Gesundheit für die Arbeit opfern.
Es ist nichts falsch an ehrgeizigen Karrierezielen. Doch diese Ziele sollten realistisch und vernünftig sein. Achten Sie darauf, dass Mitarbeitende ihren bezahlten Urlaub, flexible Arbeitszeiten und Gesundheitstage auch nutzen, die ihnen zustehen.

23. Alle Mitarbeitenden ermutigen, authentisch zu sein
Jeder Mensch hat eine eigene Persönlichkeit und Sicht auf die Welt. Niemand möchte bei der Arbeit nur eine Nummer sein. Es braucht gewisse Standards für angemessenes Verhalten. Doch Mitarbeitende sollten ermutigt werden, sie selbst zu sein. Eine positive Mitarbeiterkultur zeigt Mitarbeitenden, dass sie so geschätzt werden, wie sie sind.
Je mehr sich Mitarbeitende so angenommen fühlen, wie sie sind, desto wohler fühlen sie sich bei der Arbeit. Teammitglieder sind dann auch zufriedener und produktiver.
24. Die Grundwerte des Unternehmens im Blick behalten
Die Grundwerte eines Unternehmens sind mehr als ein Satz auf der Website oder eine Plakette im Büro der Geschäftsführung. Sie sind der Daseinszweck des Unternehmens und sollten die Grundlage dafür sein, wie es arbeitet.
Wenn Sie die Unternehmenskultur am Arbeitsplatz verbessern wollen, stellen Sie Ihre Grundwerte bei jeder Entscheidung dazu in den Vordergrund. Es bringt nichts, zu sagen, dass Ihr Unternehmen Transparenz und Ehrlichkeit schätzt, und dann genau gegenteilig zu handeln.
25. Die Verbesserung der Unternehmenskultur zur Priorität machen
Viele Unternehmen sagen, sie wollen ihre Kultur verbessern, geben dem Thema aber nicht die nötige Zeit und Aufmerksamkeit für echte Veränderung. Die Kultur eines Unternehmens muss zu seinem Leitbild und seinen Werten passen. Alle im Unternehmen sollten sie kennen und täglich vorleben, wenn Sie Ihr Unternehmen verbessern wollen.
Ideen zur Verbesserung der Unternehmenskultur probiert man nicht einmal aus und hört dann wieder auf. Sie sollten fester Bestandteil der Aktivitäten sein, während das Unternehmen wächst und sich mit der Zeit verändert.
Was tun, wenn die Arbeitskultur schlecht ist? So machen Sie sie positiv.
Wie erkennen Sie eine toxische Unternehmenskultur? Was sind die Anzeichen?
Eine toxische Unternehmenskultur erkennen Sie an Verhaltensmustern und systemischen Problemen, die ein gesundes Arbeitsumfeld untergraben. Die wichtigsten Anzeichen:
- Gestörte Kommunikation:
- Fehlende Transparenz, Meetings hinter verschlossenen Türen und zurückgehaltene Informationen zeigen fehlendes Vertrauen.
- Ständige Negativität, Klatsch und Schuldzuweisungen schaffen eine feindselige Atmosphäre.
- Denken Sie an: „Informationen fließen schlecht, und Negatives überwiegt das Positive.“
- Fehlende Anerkennung und Wertschätzung:
- Beiträge der Mitarbeitenden bleiben unbemerkt. Sie fühlen sich unterbewertet.
- Eine Kultur aus übermäßiger Kritik und Mikromanagement erstickt Kreativität und Motivation.
- Denken Sie an: „Harte Arbeit wird selten anerkannt, Kritik ist die Norm.“
- Hohe Fluktuation und viele Fehlzeiten:
- Ein ständiges Kommen und Gehen weist auf tiefsitzende Probleme hin.
- Häufige unerklärte Fehlzeiten und geringes Engagement sind Zeichen von Unzufriedenheit.
- Denken Sie an: „Ständig gehen Leute, und wer bleibt, wirkt unbeteiligt.“
- Probleme in der Führung:
- Führungskräfte, denen eigene Vorteile wichtiger sind als das Wohl des Teams, schaffen ein toxisches Umfeld.
- Fehlende Verantwortlichkeit, widersprüchliches Verhalten und Günstlingswirtschaft zerstören Vertrauen.
- Denken Sie an: „Die Führung handelt eigennützig und widersprüchlich – es herrscht keine Chancengleichheit.“
- Fehlende Work-Life-Balance:
- Ständiger Druck, übermäßig viel zu arbeiten, führt zu Burnout und Frust.
- Wer Freizeit und persönliche Grenzen missachtet, zeigt fehlenden Respekt vor dem Wohlbefinden der Mitarbeitenden.
- Denken Sie an: „Work-Life-Balance gibt es nicht, Burnout ist normal.“
- Systemische Ungleichheit:
- Diskriminierung, Belästigung und fehlende Vielfalt schaffen einen feindseligen und unfairen Arbeitsplatz.
- Unethische Praktiken und Missachtung gesetzlicher Vorgaben zeigen eine Kultur, die Mitarbeitende missachtet.
- Denken Sie an: „Menschen werden klar ungleich behandelt, ethische Standards sind niedrig.“
Jetzt wissen Sie Bescheid – also verändern Sie sie!
Wenn Sie diese Anzeichen erkennen, können Sie eine toxische Kultur identifizieren und die Ursachen angehen.
Eine negative Arbeitskultur zu verändern braucht Strategie und Ausdauer. Es geht darum, Schritt für Schritt eine bessere Zukunft aufzubauen. So gehen Sie vor:
Anerkennen und bewerten:
Bewerten Sie zuerst ehrlich die aktuelle Kultur. Benennen Sie die konkreten Probleme und ihre Auswirkungen. Holen Sie Feedback der Mitarbeitenden über Umfragen, Interviews und offene Foren ein. So erhalten Sie ein klares Bild der Ausgangslage und schaffen die Basis für Veränderung.
Beispiel: „Wir haben Feedback-Sessions mit Mitarbeitenden gestartet, um die Herausforderungen zu verstehen und Verbesserungsbereiche zu erkennen.“
Eine klare Vision festlegen:
Entwickeln Sie eine klare, überzeugende Vision der gewünschten Kultur. Formulieren Sie die Werte und Verhaltensweisen, die positive Veränderung antreiben. Stellen Sie sicher, dass die Vision zu den übergeordneten Zielen und zur Mission des Unternehmens passt.
Beispiel: „Wir haben unsere ideale Kultur als eine definiert, die Zusammenarbeit, Innovation und die Entwicklung der Mitarbeitenden fördert.“
Mit gutem Beispiel vorangehen:
Die Führung muss die gewünschte Kultur verkörpern. Taten sagen mehr als Worte. Leben Sie die Werte und Verhaltensweisen vor, die Sie im Unternehmen sehen wollen. Das schafft Vertrauen und motiviert Mitarbeitende, den Wandel mitzutragen.
Beispiel: „Unser Führungsteam nimmt aktiv an Teambuilding-Aktivitäten teil und lebt offene Kommunikation vor.“
Mitarbeitende befähigen:
Beziehen Sie Mitarbeitende in den Veränderungsprozess ein. Ihr Input ist unbezahlbar. Schaffen Sie Gelegenheiten, Ideen und Lösungen einzubringen. Geben Sie ihnen Verantwortung für den Kulturwandel.
Beispiel: „Wir haben funktionsübergreifende Teams gebildet, die Initiativen für mehr Zusammenarbeit und Innovation entwickeln.“
Konsequent kommunizieren:
Halten Sie Mitarbeitende über die Fortschritte des Kulturwandels auf dem Laufenden. Teilen Sie Praxisbeispiele für Erfolge und feiern Sie Meilensteine. Stärken Sie die gewünschten Werte und Verhaltensweisen durch regelmäßige Kommunikation.
Beispiel: „Wir informieren regelmäßig über unsere Fortschritte und feiern Teamerfolge über unsere internen Kommunikationskanäle.“
Positives Verhalten bestärken:
Würdigen und belohnen Sie Mitarbeitende, die die gewünschte Kultur verkörpern. Führen Sie Systeme ein, die positives Verhalten unterstützen und bestärken. So entsteht eine Kultur der Wertschätzung, die andere motiviert, es ebenso zu machen.
Beispiel: „Wir haben ein Peer-Recognition-Programm eingeführt, um Mitarbeitende zu würdigen, die unsere Grundwerte vorleben.“
Dranbleiben:
Kulturwandel braucht Zeit und Engagement. Er ist ein fortlaufender Prozess. Verfolgen Sie die Fortschritte laufend und passen Sie bei Bedarf an. Verankern Sie die gewünschte Kultur in den Systemen und Prozessen des Unternehmens.
Beispiel: „Wir führen regelmäßige Kultur-Audits durch und sammeln kontinuierlich Feedback, um dauerhafte Verbesserungen sicherzustellen.“
Mit diesen Schritten schaffen Sie eine positive, lebendige Arbeitskultur, die Ihre Mitarbeitenden stärkt und Erfolg bringt.
Mehr dazu: 10 Schritte zu einer erfolgreichen Unternehmenskultur
Wie verbessern Sie das Organisationsmanagement?
Besseres Organisationsmanagement braucht einen strategischen Ansatz, der auf Klarheit, Effizienz und die Befähigung der Menschen setzt. Die wichtigsten Bereiche im Überblick:
1. Kommunikation und Zusammenarbeit vereinfachen:
- Einen zentralen Kommunikations-Hub einführen: Lassen Sie zersplitterte E-Mail-Ketten und verstreute Messaging-Apps hinter sich. Eine einheitliche Plattform macht Informationen zugänglich, durchsuchbar und kontextbezogen.
- Asynchrone Kommunikation fördern: Berücksichtigen Sie unterschiedliche Arbeitszeiten und Zeitzonen. Tools für flexible Kommunikation ermöglichen Teams, unabhängig vom Standort wirksam beizutragen.
- Funktionsübergreifende Zusammenarbeit fördern: Brechen Sie Silos auf, indem Teams gemeinsam an Projekten arbeiten. Gemeinsame Arbeitsbereiche und Tools für die Zusammenarbeit erleichtern den Austausch von Ideen und Fachwissen.
2. Prozesse und Abläufe optimieren:
- Bestehende Prozesse erfassen und analysieren: Finden Sie Doppelarbeit, Engpässe und Verbesserungspotenzial. Visualisierte Abläufe zeigen klar, wie Arbeit erledigt wird.
- Wiederkehrende Aufgaben mit KI automatisieren: Nutzen Sie intelligente Automatisierung, um Mitarbeitende von manuellen, zeitraubenden Aufgaben zu entlasten. So konzentrieren sie sich auf strategische Initiativen und kreative Lösungen.
- Agile Methoden einführen: Setzen Sie auf iterative Entwicklung und kontinuierliche Feedback-Schleifen. Das macht Sie flexibler und reaktionsschneller bei sich ändernden Anforderungen.
3. Mitarbeitende befähigen und entwickeln:
- Personalisierte Lern- und Entwicklungsangebote bieten: Richten Sie Trainingsprogramme an individuellen Bedürfnissen und Karrierezielen aus. Das fördert eine Kultur des kontinuierlichen Lernens und Wachsens.
- Mentoring- und Coaching-Programme einführen: Bringen Sie Mitarbeitende mit erfahrenen Mentorinnen und Mentoren zusammen, die Orientierung und Unterstützung bieten. So entwickeln Sie künftige Führungskräfte und eine starke Talent-Pipeline.
- Eine Kultur von Feedback und Anerkennung schaffen: Würdigen und feiern Sie regelmäßig die Erfolge Ihrer Mitarbeitenden. Das hebt die Stimmung und motiviert zu Spitzenleistungen.
4. Eine positive, inklusive Kultur pflegen:
- Vielfalt und Inklusion in der Führung fördern: Sorgen Sie dafür, dass unterschiedliche Perspektiven auf allen Ebenen des Unternehmens vertreten sind.
- Mitarbeiternetzwerke gründen: Bieten Sie Mitarbeitenden Plattformen, um sich mit Menschen mit ähnlichem Hintergrund oder ähnlichen Interessen zu vernetzen. Das stärkt das Community-Gefühl und die Zugehörigkeit.
- Klare Leitlinien für respektvolle Kommunikation festlegen: Fördern Sie eine Kultur von Empathie und Verständnis. So entsteht ein sicheres, inklusives Arbeitsumfeld für alle.
5. Auf datenbasierte Entscheidungen setzen:
- Leistungsstarke Analytics-Tools einführen: Verfolgen Sie Key Performance Indicators (KPIs) und erkennen Sie Trends, die strategische Entscheidungen stützen.
- Datenkompetenz aufbauen: Befähigen Sie Mitarbeitende, Daten zu verstehen und zu interpretieren. So treffen sie im Arbeitsalltag fundierte Entscheidungen.
- Daten für eine persönliche Employee Experience nutzen: Richten Sie Kommunikation und Ressourcen an individuellen Bedürfnissen und Vorlieben aus.
6. Anpassungsfähigkeit und Innovation fördern:
- Experimente und Prototypen fördern: Schaffen Sie einen geschützten Raum, in dem Mitarbeitende neue Ideen und Ansätze testen können.
- Neue Technologien im Blick behalten: Investieren Sie in Forschung und Entwicklung, um neue Chancen für Innovation zu erschließen.
- Eine Kultur des kontinuierlichen Lernens aufbauen: Ermutigen Sie Mitarbeitende, bei Branchentrends und Best Practices auf dem Laufenden zu bleiben.
Wer sich auf diese Bereiche konzentriert, schafft ein effizienteres, produktiveres und motivierenderes Arbeitsumfeld.
LumApps: das Intranet, das Ihre Unternehmenskultur stärkt
Stellen Sie sich einen Arbeitsplatz vor, an dem Informationen mühelos zwischen Führung und Kollegium fließen, Zusammenarbeit Innovation auslöst und sich alle Mitarbeitenden verbunden und wertgeschätzt fühlen. Das leistet ein gut gestaltetes Intranet – und genau das bietet LumApps. Wir bauen mehr als eine Plattform: einen vernetzten Mitarbeiter-Hub, einen digitalen Raum, der sich Ihrer Unternehmenskultur anpasst und sie aufblühen lässt.
Das moderne Intranet ist kein statischer Dokumentenspeicher mehr. Es ist ein dynamisches, interaktives Umfeld, in dem Teams sich vernetzen, Ideen teilen und Fortschritt vorantreiben. LumApps verbindet dafür Kommunikation, Zusammenarbeit und Wissensmanagement nahtlos. Mit unserer Plattform entsteht ein Arbeitsplatz, an dem neue Ideen Innovation auslösen, Teamarbeit fließt und sich Mitarbeitende wertgeschätzt fühlen.
LumApps stärkt Ihre Unternehmenskultur, indem es Zugehörigkeit und Gemeinschaft fördert. Jedes Unternehmen ist einzigartig – deshalb ist unsere Plattform flexibel und skalierbar. Ob Ihr Team über Kontinente verteilt ist oder in einem Büro sitzt: LumApps bietet die Tools, mit denen alle verbunden und engagiert bleiben. Das perfekte Intranet erfüllt nicht nur Ihre Anforderungen – es denkt sie voraus.
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Schaffen Sie Communitys, in denen Mitarbeitende Interessen außerhalb der Arbeit teilen. Bringen Sie erfahrene Mitarbeitende als Mentorinnen und Mentoren mit neuen Kolleginnen und Kollegen zusammen. Machen Sie Weiterbildung mit Gamification spannender. Veranstalten Sie eine Town Hall, in der Mitarbeitende Ideen mit der Führung teilen. Bieten Sie flexible Optionen wie Homeoffice oder eine verdichtete Arbeitswoche.
Bündeln Sie Kommunikation auf einer Plattform statt in verstreuten E-Mails und Apps. Erfassen Sie bestehende Prozesse, um Engpässe zu finden, und automatisieren Sie wiederkehrende Aufgaben. Bieten Sie personalisiertes Lernen, Mentoring und regelmäßige Anerkennung. Fördern Sie Inklusion, nutzen Sie Daten für Entscheidungen und geben Sie Teams Raum, neue Ideen zu testen.
Unternehmenskultur umfasst die gemeinsamen Werte, Überzeugungen, Verhaltensweisen und Erfahrungen, die ein Unternehmen prägen. Man spricht auch von Organisationskultur oder Arbeitskultur. Sie prägt, wie Menschen miteinander umgehen und arbeiten. Sie zeigt sich im Zweck, im Leitbild, im Arbeitsumfeld und in der Employee Experience eines Unternehmens.
Die fünf P stehen für People, Purpose, Processes, Place und Policies: Menschen, Zweck, Prozesse, Ort und Richtlinien. Bei den Menschen geht es um vielfältige Perspektiven und Zugehörigkeit. Der Zweck verbindet jede Rolle mit der Vision des Unternehmens. Prozesse räumen Hindernisse aus dem Weg, der Ort umfasst physische und digitale Arbeitsräume. Richtlinien setzen einen fairen, transparenten Rahmen für Verhalten.
Warnsignale sind fehlende Transparenz, zurückgehaltene Informationen sowie ständiger Klatsch und Schuldzuweisungen. Harte Arbeit wird nicht gewürdigt, Kritik und Mikromanagement sind die Norm. Fluktuation und Fehlzeiten bleiben hoch. Führungskräfte handeln widersprüchlich oder bevorzugen Einzelne, und Überstunden führen zu Burnout.
Bewerten Sie zuerst die aktuelle Kultur mit Umfragen, Interviews und offenen Foren. Legen Sie eine klare Vision der gewünschten Werte und Verhaltensweisen fest. Die Führung muss diese Kultur vorleben und Mitarbeitende in den Wandel einbeziehen. Kommunizieren Sie Fortschritte, belohnen Sie positives Verhalten und beobachten Sie die Entwicklung dauerhaft.
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