8 Wege, Remote-Mitarbeitende in Krisenzeiten zu motivieren

Auch wenn es fast unmöglich scheint, die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Nutzen Sie diese 8 Strategien, um Remote-Mitarbeitende zu motivieren und einzubinden, gerade in schwierigen Zeiten:
1. Fördern Sie regelmäßige Kommunikation
Wer sich abgehängt oder nicht informiert fühlt, verliert oft die Motivation. Remote-Mitarbeitende werden häufig vergessen oder bei Gesprächen außen vor gelassen. Sie fühlen sich dann im Stich gelassen und unmotiviert. Deshalb ist es gerade in Krisenzeiten besonders wichtig, die interne Kommunikation mit Ihren Remote-Kolleg:innen zu stärken.
Planen Sie wöchentliche oder sogar tägliche Videocalls mit Ihrem Team, investieren Sie in eine starke Intranet-Kommunikationsplattform für Mitarbeitende und pflegen Sie eine Politik der offenen Tür. Gründliche, regelmäßige Kommunikation mit Mitarbeitenden außerhalb des Büros steigert Produktivität und Engagement.
2. Setzen Sie klare Ziele und Erwartungen
Liefern Remote-Mitarbeitende zu wenig hochwertige Arbeit, fehlen oft klare Ziele und Erwartungen. Bei der Führung von Remote-Teams geraten Erwartungen, Richtlinien und Ziele leicht aus dem Blick. Denn ständige Kommunikation mit den Mitarbeitenden wird schwieriger.
Dann müssen Mitarbeitende im Homeoffice raten, was ihre Führungskraft von ihnen braucht. Das Ergebnis: falsche oder irrelevante Arbeit und am Ende demotivierte Mitarbeitende. Deshalb müssen Führungskräfte klare Ziele und Erwartungen festlegen, mit allen Remote-Mitarbeitenden, und diese Leitlinien ausführlich per Nachricht oder Videocall kommunizieren.
3. Bieten Sie Ihren Mitarbeitenden Entwicklungschancen
Laut dem Achievers 2020 Engagement & Retention Report sind „43 % der Mitarbeitenden auf der Suche nach einem neuen Job oder würden ihr Unternehmen wegen fehlender Aufstiegschancen verlassen“. Bieten Sie Ihren Remote-Mitarbeitenden auch in Krisenzeiten Entwicklungschancen. Das steigert Motivation und Arbeitszufriedenheit.
Diese Entwicklungschancen müssen keine Beförderungen, Gehaltserhöhungen oder neuen Titel sein. Schon „Lunch & Learns“ helfen, ebenso wie die Teilnahme an virtuellen Konferenzen zu fördern und sogar zu belohnen. Sie können auch in quartalsweisen oder monatlichen Gesprächen 15 Minuten investieren, um die Karrierewege Ihrer Mitarbeitenden zu skizzieren, innerhalb oder außerhalb des Unternehmens. Entwicklungschancen geben Remote-Mitarbeitenden das Gefühl, wichtig zu sein. Sie sind engagierter und insgesamt zufriedener. Dadurch liefern sie mit größerer Wahrscheinlichkeit weiterhin hochwertige Arbeit.

4. Würdigen Sie den Einsatz Ihrer Mitarbeitenden
Mitarbeitende, die sich nicht wertgeschätzt fühlen, ziehen sich sehr wahrscheinlich innerlich zurück. Das geht oft zulasten der Arbeitsqualität. Remote-Mitarbeitende sollten sich für ihren Einsatz wertgeschätzt und öffentlich anerkannt fühlen. Das ist entscheidend, wenn es um Mitarbeiterengagement geht. Schon ein einfaches „Dankeschön“ oder „Kudos“ für Ihre Mitarbeitenden auf Ihrer sozialen und kollaborativen Intranet-Plattform bewirkt viel. Wer für harte Arbeit Anerkennung erhält, bleibt eher zufrieden und engagiert in der aktuellen Rolle.
5. Geben Sie Remote-Mitarbeitenden Tipps und Schulungen zum Zeitmanagement
Zu Hause lässt man sich leicht ablenken, vor allem, wenn die ganze Familie mit im Haus ist. Mitarbeitende, die Homeoffice nicht gewohnt sind, haben oft Mühe mit dem Zeitmanagement. Um das Engagement zu stärken und ein gutes Zeitmanagement zu sichern, bieten Sie Ihrem Remote-Team Tipps und Schulungen zum Zeitmanagement an.
Eine gute Möglichkeit: Bitten Sie eine Person, die regelmäßig remote arbeitet, einen Beitrag mit Tipps und Tricks zum Zeitmanagement zu verfassen, und zwar auf Ihrer Social-Intranet-Plattform. Sie können auch Schulungsvideos oder Einzeltrainings anbieten, in denen Mitarbeitende lernen, ihre Zeit remote effektiv einzuteilen.
6. Pflegen und betonen Sie Ihre Unternehmenskultur
Beim Wechsel zu Remote-Arbeit in einer Krise verändert sich die Unternehmenskultur oft oder verschwindet sogar ganz. Eine starke Unternehmenskultur ist entscheidend, wenn Sie Remote-Teams in schwierigen Zeiten bei der Stange halten wollen. Bauen Sie mit konsistenter, transparenter Kommunikation weiter Vertrauen im Team auf.
Auch Teambuilding wie Happy Hours, gemeinsames Mittagessen, Kaffeepausen und Teamspiele bleibt wichtig, um die Kultur zu pflegen. Mit Remote-Mitarbeitenden braucht das Kreativität und Offenheit, aber all diese Treffen funktionieren per Videocall. Das fördert Zusammenarbeit und Begeisterung im ganzen Unternehmen, während alle remote arbeiten.
7. Bieten Sie Mentoring und Schulungen an
Ein Mentor oder eine Mentorin am Arbeitsplatz kann das Engagement deutlich beeinflussen. Mitarbeitende brauchen Kolleg:innen, an die sie sich in schweren wie in guten Zeiten wenden können. Mentor:innen helfen beim Setzen von Zielen, beim Umgang mit schwierigen Situationen und teilen Fachwissen. In stressigen Zeiten stärken sie meist auch das Selbstvertrauen ihrer Mentees. Remote-Mitarbeitende haben weniger persönlichen Kontakt zu Kolleg:innen, was zu Isolation führen kann. Eine Mentorin oder ein Mentor, der man vertraut und mit der man sich wohlfühlt, hilft gegen dieses Gefühl der Isolation im Homeoffice.
8. Nutzen Sie eine starke Plattform für interne Kommunikation
E-Mail funktioniert für die meisten Geschäftsprozesse gut. Für interne Kommunikation in einem Remote-Umfeld reicht sie aber nicht aus. Ein Tool, in dem Mitarbeitende Geschichten, Bilder, Videos, Dokumente usw. an einem Ort teilen, macht beim Engagement von Remote-Teams den entscheidenden Unterschied. Auch Umfragen zum Mitarbeiterengagement helfen, die Kommunikation in Ihrer Organisation laufend zu verbessern. In diesen Umfragen können Mitarbeitende ihre Bedürfnisse anonym an das Management weitergeben.
Ein Intranet-Portal, über das Führungskräfte und Mitarbeitende kommunizieren und Informationen teilen, und zwar in Echtzeit, gibt Remote-Teams das Gefühl, jeden Tag zusammen zu sein. Kommunikation ist entscheidend, gerade in Krisenzeiten. Eine soziale und kollaborative Umgebung, in der Teammitglieder Erfahrungen und Wissen teilen, hebt die Kommunikation auf ein neues Level und steigert die Motivation von Remote-Mitarbeitenden zusätzlich.
Viele Unternehmen nutzen diese Strategien bereits, um Engagement zu fördern. Wichtig ist, dass wir sie ganz oben auf der Agenda halten, während wir remote durch diese unruhigen Zeiten navigieren. Denken Sie daran: Motivation lässt sich nicht erzwingen und entsteht nicht über Nacht. Wenn Sie diese Engagement-Strategien aber konsequent nutzen und der Vision und Mission Ihres Unternehmens treu bleiben, stärken Sie die Motivation Ihrer Remote-Mitarbeitenden auch in Krisenzeiten.
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