Remote-Mitarbeitende einbinden: 15 Strategien für Unternehmen

Was ist Remote-Arbeit?
Remote-Arbeit heißt: Sie arbeiten außerhalb des klassischen Firmenstandorts. Remote-Mitarbeitende arbeiten im Homeoffice, im Coworking-Space oder im Café. Gelegentlich kommen sie auch ins Büro. Die meisten nutzen Digital-Workplace-Technologie , um mit ihrem Unternehmen in Verbindung zu bleiben.
Wird der Arbeitsplatz zu einem digitalen Netz verteilter Standorte, ist das Engagement der Belegschaft eine dauerhafte Herausforderung. Mit gezielten strategischen Initiativen für virtuelles Engagement gelingt es trotzdem: Unternehmen bauen eine lebendige, eng vernetzte Remote-Belegschaft auf, die der Dynamik im Büro in nichts nachsteht.
1. Eine Remote-Unternehmenskultur aufbauen
Eine starke, inklusive Kultur ist für Remote-Teams entscheidend. Konsequente, wirksame und transparente Kommunikation zwischen Führungskräften und Teammitgliedern sorgt dafür, dass sich alle wertgeschätzt fühlen. Führungskräfte brauchen dafür einen strukturierten, gut abgestimmten Kommunikationsprozess. Er sollte Mitarbeitende ermutigen, Ideen und Feedback einzubringen.
Strategien für mehr Inklusion in Remote-Teams:
Regelmäßige virtuelle Social Events: Regelmäßige virtuelle Treffen stärken die Beziehungen in Remote-Teams. Aktivitäten mit Community-Charakter wie Themen-Lunches oder Lernevents wirken dem Gefühl der Isolation entgegen, das viele Remote-Mitarbeitende kennen.
Peer-to-Peer-Mentoring: Mentoring-Programme stärken die Bindung im Team. Erfahrene Mitarbeitende geben ihr Wissen an neue Kolleg:innen weiter. Das beschleunigt das Onboarding, und Neue finden schneller ins Team.
2. Virtuelle Events und Kurse anbieten
Geben Sie Remote-Teams die Chance, an unterhaltsamen und informativen Events und Kursen teilzunehmen. In Skill-Sharing-Sessions geben Mitarbeitende ihr Wissen weiter und lernen sich besser kennen. Dabei muss es nicht immer um die Arbeit gehen. Kolleg:innen können zum Beispiel ihre Kochkünste zeigen oder von ihren Hobbys erzählen. Auch virtuelles Teambuilding stärkt den Zusammenhalt. Teams lösen gemeinsam Rätsel, entkommen aus digitalen Escape Rooms oder treten in Videospielen gegeneinander an. Solche Aktivitäten festigen die Beziehungen und schaffen echten Teamgeist.
3. Technologie gezielt für mehr Engagement nutzen
Intranets sind die zentrale Anlaufstelle für Kommunikation und bieten Zugang zu wichtigen Unternehmensressourcen. Führungskräfte behalten damit Projekte und Leistung besser im Blick. Gleichzeitig sind Intranets sehr wirksame Tools für mehr Engagement im Team. Ein gut gestaltetes, interaktives, informatives und unterhaltsames Intranet hilft Remote-Teams, produktiv und verbunden zu bleiben. Nutzen Sie Ihr Intranet, um Teammitglieder zu würdigen, etwa mit einer Auszeichnung für den Mitarbeitenden des Monats. Anonyme Foren und Umfragen im Intranet halten die Kommunikation am Laufen. Sie liefern außerdem wertvolle Hinweise, wie sich Abläufe verbessern lassen.
4. Offene Kommunikationskanäle schaffen
Führungskräfte müssen in Remote-Teams offene Kommunikationskanäle schaffen. Offene, ehrliche Kommunikation vermeidet Missverständnisse. Und alle fühlen sich als Teil des Teams. Teamleitungen sollten regelmäßige Meetings ansetzen: täglich, wöchentlich und monatlich. Mitarbeitende brauchen die Mittel, um wirksam zu kommunizieren: per E-Mail, Slack-Call, Videoanruf oder über andere Apps. Fördern Sie offene, freie Diskussionen ohne Angst vor Konsequenzen. Das stärkt den Teamgeist, treibt Innovation an und erhöht das Mitarbeiterengagement.
5. Virtuelle Kaffeepausen und informelle Treffen anbieten
Genauso wichtig sind informelle Beziehungen im Team. Wenn sich Kolleg:innen auch persönlich kennenlernen, steigen Engagement, Teamgeist und Zufriedenheit. Informelle virtuelle Mittagessen, gemeinsame Kaffeepausen oder feste Zeiten zum Austausch geben Raum für Gespräche und Beziehungen. Thementage bringen Spaß in den virtuellen Arbeitsalltag und stärken das Engagement von Remote-Mitarbeitenden. Mit witzigen Hintergründen wird die tägliche Kommunikation lockerer und angenehmer. Solche Initiativen bauen Barrieren der virtuellen Arbeit ab und fördern das Zugehörigkeitsgefühl.
Vorteile von Remote-Arbeit
Warum sollte ein Unternehmen Remote-Arbeit fördern? Hier sind einige Vorteile.
Kürzere Pendelzeiten
Wer vor der Arbeit einen stressigen Arbeitsweg hinter sich hat, braucht erst einmal Zeit, um anzukommen und sich zu konzentrieren. Im Homeoffice sind Mitarbeitende in wenigen Schritten am Arbeitsplatz. Sie sind (hoffentlich) frisch und können sofort loslegen.
Selbstständigere Mitarbeitende
Remote-Mitarbeitende können flexibler entscheiden, wie sie arbeiten. Im Büro sitzen sie an einem festen Platz und müssen ihren Schreibtisch einigermaßen ordentlich halten. Nicht alle arbeiten so am besten. Manche erledigen ihre Arbeit lieber auf dem Sofa oder sogar im Pyjama auf dem Boden, umgeben von verstreuten Unterlagen.
Zugang zu mehr Talenten
Für das Recruiting ist ein größerer Pool an potenziellen Mitarbeitenden ein Gewinn. Sie erhalten mehr Bewerbungen und im Idealfall bessere Kandidat:innen, wenn eine Stelle frei wird. Warum nur lokal einstellen, wenn Sie landesweit (oder darüber hinaus) nach der richtigen Person suchen können?
Niedrigere Bürokosten
Gewerbeimmobilien sind teuer. Je mehr Mitarbeitende physisch im Büro arbeiten, desto mehr Fläche brauchen Sie. Eine Remote-Belegschaft ist aus dieser Sicht deutlich wirtschaftlicher.
Tools für Remote-Mitarbeitende
Ein Remote-Team bietet viele Vorteile. Doch welche Tools brauchen Sie, um Remote-Mitarbeitende einzubinden? Hier sind einige zentrale Bereiche für Ihre Investitionen:
Teamkommunikation
E-Mails eignen sich für die Kommunikation mit Kolleg:innen, sind aber manchmal langsam. Ein Instant-Messaging-Tool (z. B. Slack) ist oft die bessere Wahl. Mitarbeitende stellen Fragen und bekommen schnell Antworten. Auch interne Communitys im Intranet des Unternehmens erfüllen eine wichtige Aufgabe.
Präsentationen und Meetings
Wie binden Sie Remote-Mitarbeitende ein? Videokonferenzen für Präsentationen und Meetings sorgen dafür, dass sich alle Teammitglieder einbezogen fühlen.
Projektmanagement
Schon im selben Büro ist es nicht leicht, die eigene To-do-Liste im Griff zu behalten. In einer anderen Zeitzone ist es noch schwieriger! Eine gute Projektmanagement-Lösung hält alle Teammitglieder auf Kurs, egal wo sie arbeiten.
Dateifreigabe
Auch wenn Kolleg:innen nicht im selben Raum arbeiten, können sie Dateien schnell und effizient teilen. Zahlreiche Online-Tools zum Speichern und Teilen von Dateien sind in führende Produktivitäts-Suites integriert.
→ Mehr erfahren: 10 unverzichtbare Tools für Ihre digitale Transformation
So binden Sie Remote-Mitarbeitende ein
Wer ein Remote-Team führt, muss kreative Wege finden, um Remote-Mitarbeitende einzubinden. Im Idealfall fühlen sie sich genauso als Teil des Teams wie Kolleg:innen im Büro. Denn genau das sind sie. Remote-Mitarbeitende können vielleicht nicht an der Kaffeemaschine plaudern. Trotzdem können sie sich für ihre Arbeit begeistern, gut kommunizieren und ihren Beitrag zum Unternehmen positiv erleben.
1. Eine Kultur der Verbundenheit schaffen
Mitarbeitende fühlen sich oft der Gruppe zugehörig, mit der sie zusammenarbeiten. Führungskräfte sollten eine einladende Arbeitsatmosphäre prägen, die alle Mitarbeitenden wertschätzt.
Ein einfacher Weg, Mitarbeitende zu mehr Authentizität zu ermutigen: Nehmen Sie sich zu Beginn eines Meetings etwas Zeit für Small Talk (z. B. während Sie darauf warten, dass alle dem Call beitreten). Wenn sich Kolleg:innen auf einfache Weise persönlich kennenlernen, verstehen sie besser, was im Leben der anderen passiert, egal wo sie arbeiten.
2. Virtuelle Kurse und Events veranstalten
Auch gemeinsame Aktivitäten helfen, Remote-Mitarbeitende einzubinden. Jedes Team ist so einzigartig wie die Menschen darin. Was bei einer Gruppe funktioniert, kommt bei einer anderen vielleicht nicht an.
Manche Gruppen lieben Quizspiele oder Online-Schnitzeljagden. Andere freuen sich über virtuelle Koch- oder Malkurse, lernen etwas über Pflanzenpflege oder teilen ihre Liebe zu Büchern. Eine weitere Idee für Remote-Mitarbeitende: Laden Sie eine Sängerin oder einen Comedian zu einem virtuellen Auftritt für Ihr Team ein. So heben Sie die Stimmung, wenn das Team einen Durchhänger hat, oder feiern ein erreichtes Ziel.
3. Sicherstellen, dass alle Zugang zu einem aktuellen Unternehmensintranet haben
Eine weitere Best Practice: Stellen Sie sicher, dass alle Teammitglieder Zugang zum Intranet haben und es aktiv nutzen. Denn in den meisten Unternehmen ist es der wichtigste interne Kommunikationskanal. Mitarbeitende lesen dort Unternehmensnews, informieren sich über ihre Benefits und tauschen sich in Communitys mit Kolleg:innen aus.
Ein Intranet dient außerdem als Online-Bibliothek für Unternehmenswissen. Haben Remote-Mitarbeitende eine Frage oder ein Anliegen, finden sie dort die Antwort. Funktionen wie Messaging sorgen dafür, dass die Kommunikation jederzeit reibungslos fließt.
4. Regelmäßig mit Remote-Mitarbeitenden kommunizieren
Jeder kennt die Führungskraft, die sich nur meldet, wenn es etwas an der Arbeit zu kritisieren gibt.
Führungskräfte sollten sich stattdessen regelmäßig und verbindlich bei ihren Teammitgliedern melden und klare Anforderungen und Erwartungen an Aufgaben formulieren. Fördern Sie Zwei-Wege-Kommunikation , damit Remote-Mitarbeitende um Hilfe bitten können, bevor aus einem kleinen Rückschlag ein großes Problem wird. Unterschiedliche Kommunikationskanäle wie Einzelgespräche, Videoanrufe, Team-Meetings und Gruppen-Boards, passend zum individuellen Stil, verbessern den Austausch von Ideen und Feedback.
5. Virtuelle Kaffeepausen einplanen
Im Büro schaut man am Schreibtisch einer Kollegin vorbei und lädt sie auf einen Kaffee ein. So lernen sich Kolleg:innen kennen, und nachweislich steigt dadurch auch das Mitarbeiterengagement. Wie setzen Unternehmen diese Strategie für Remote-Mitarbeitende um? Führungskräfte planen virtuelle Kaffeepausen ein oder regen sie an!
Was ist eine virtuelle Kaffeepause? Ein kurzer Videoanruf von etwa 15-30 Minuten. Mitarbeitende treffen sich zum lockeren Gespräch bei einer Tasse Kaffee. Damit das gelingt, planen Sie die Kaffeepause am besten im Voraus und halten die Gruppe klein. So kommen alle zu Wort.
6. Leistungen von Mitarbeitenden anerkennen
Einer der besten Wege, Remote-Mitarbeitende und Kolleg:innen in der Zentrale einzubinden: Würdigen Sie ihre Arbeit. Das stärkt das individuelle Engagement, die Loyalität zum Unternehmen und die Produktivität. Außerdem bleiben Mitarbeitende länger.
Ein einfacher Weg, Mitarbeitende für ihre Arbeit anzuerkennen: Feiern Sie in einem Intranet-Beitrag erreichte Ziele und Mitarbeitende mit außergewöhnlichem Einsatz.

7. Beziehungen mit Engagement-Umfragen für Remote-Mitarbeitende stärken
Wissen Sie, mit welchen Herausforderungen Ihre Remote-Teammitglieder kämpfen? Regelmäßige Umfragen zum Mitarbeiterengagement zeigen es Ihnen im Gesamtbild. Die Ergebnisse machen sichtbar, wo Handlungsbedarf besteht. Und sie zeigen, wo Ihr Unternehmen bei Remote-Mitarbeitenden im Vergleich zu Büro-Kolleg:innen schon gut aufgestellt ist.
In Umfragen können sich Mitarbeitende offen äußern. Im Team-Meeting oder sogar im Einzelgespräch mit der Führungskraft trauen sie sich das vielleicht nicht. Regelmäßige Umfragen zur Stimmung von Remote-Mitarbeitenden helfen Führungskräften, Probleme schnell anzugehen.
8. Nebenprojekte fördern
Lassen Sie Mitarbeitende einen Teil ihrer Arbeitszeit in Nebenprojekte investieren, solange diese zu den Unternehmenszielen passen. Das steigert nachweislich das Engagement. Diese Regel fördert Innovation und hält die Begeisterung für die eigentliche Rolle wach. Unternehmen wie Google erlauben ihren Mitarbeitenden, 20 % ihrer Arbeitszeit in neue Produkte außerhalb ihrer Funktion zu stecken.
Jooble hat eine ähnliche Regel: Mitarbeitende dürfen 10 % ihrer Zeit für neue Projekte nutzen. Sie können diese Zeit flexibel aufteilen: vier Stunden pro Woche, zwei Tage im Monat oder 12 Tage alle sechs Monate.
→ Mehr erfahren: 22 Ideen und Strategien für mehr Mitarbeiterengagement
9. Remote-Mitarbeitende um Feedback bitten
Kommunikation ist keine Einbahnstraße. Hören Sie Ihren Mitarbeitenden zu und sorgen Sie dafür, dass sie gehört werden. Fragen Sie Remote-Teammitglieder, was sie von ihrem Zeitplan halten, wie das Team seine Ziele erreicht, wie sich die Kundenzufriedenheit steigern lässt und vieles mehr. Das ist einfach, aber wirksam.
10. Neuen Mitarbeitenden zusätzliche Schulung und Unterstützung bieten
Kommen neue Mitarbeitende im Büro nicht weiter, fragen sie einfach am Nachbartisch nach. Bei Remote-Mitarbeitenden geht das nicht. Ihnen fällt es oft schwer, sich als Teil des Teams zu fühlen.
Mit wenigen einfachen Schritten bauen Sie mehr Kommunikation ins Onboarding ein, damit sich neue Mitarbeitende wohlfühlen. Remote-Mitarbeitende sollten sofort personalisierten Zugriff auf Anwendungen und Schulungsunterlagen im Intranet erhalten. Dazu kommen Name und Kontaktdaten von einer oder mehreren Ansprechpersonen für Fragen und Anliegen. Führungskräfte sollten außerdem prüfen, ob alle Tools und Geräte für die Arbeit vorhanden sind.
11. Remote-Mitarbeitende mit den richtigen Tools ausstatten
Remote-Mitarbeitende müssen sich genauso konzentrieren können wie ihre Kolleg:innen im Büro. Fragen Sie nach, ob sie ein Homeoffice mit wenig Ablenkung haben. Falls nicht, bieten Sie einen Zuschuss zu einem Coworking-Space an, in dem sie konzentriert arbeiten können.
Beziehen Sie Remote-Mitarbeitende in Entwicklungsangebote ein. Viele Kurse lassen sich online absolvieren. Sie bringen Ihre Mitarbeitenden weiter und qualifizieren sie für höhere Positionen in ihrem Fachgebiet.
12. Soziale Interaktion fördern
Remote-Arbeit hat viele Vorteile für Mitarbeitende. Der größte Nachteil, den Remote-Mitarbeitende nennen: Sie fühlen sich ausgeschlossen oder einsam. Holen Sie Ihr Remote-Team ins Boot und beziehen Sie es in Video-Chats und virtuelle Teambuilding-Übungen mit den Kolleg:innen vor Ort ein.
Planen Sie nach Möglichkeit mindestens einmal im Jahr ein persönliches Firmentreffen, an dem auch Remote-Mitarbeitende teilnehmen können. So lernen sich Mitarbeitende im Büro und remote persönlich kennen. Das stärkt berufliche und persönliche Beziehungen.
13. Remote-Mitarbeitenden Wertschätzung zeigen
Gute Beziehungen zu Mitarbeitenden auf Distanz sind wichtig. Respektieren Sie ihre Zeit: Prüfen Sie die Ortszeit, bevor Sie sich für einen Chat melden. So stören Sie weder das Familienleben noch private Interessen. Fragen Sie, wie sie mit ihrem Arbeitspensum zurechtkommen und ob sie ungewöhnlich gestresst sind. Falls ja, sprechen Sie über verfügbare Unterstützungsangebote, damit es nicht zum Burn-out kommt.
Eine weitere Idee: Schicken Sie Remote-Mitarbeitenden jedes Jahr ein Geburtstagspaket. Sie feiern zwar nicht im Büro, aber eine Karte und ein kleines Geschenk zeigen, dass ihr Tag nicht vergessen ist.

14. Remote-Mitarbeitenden Entscheidungen zutrauen
Einer der besten Wege, Remote-Mitarbeitende einzubinden: Geben Sie ihnen Entscheidungsbefugnis in ihrem Arbeitsbereich. Lassen Sie sie ihre Ideen umsetzen und die Teamleitung stets auf dem Laufenden halten. Das steigert das Engagement spürbar.
Wer mit einem gewissen Maß an Selbstständigkeit arbeitet, fühlt sich im Job gestärkt. Diese Mitarbeitenden sind zufriedener mit ihrer Arbeit, ihren Kolleg:innen und Führungskräften. Und das zeigt sich auch in ihrer Leistung.
15. Karrierechancen bieten
Remote-Mitarbeitende fürchten manchmal: „Aus den Augen, aus dem Sinn“, wenn es um Beförderungen geht. Proaktive Hinweise auf passende offene Stellen und andere durchdachte Benachrichtigungen helfen.
Oft ist ein Gespräch über den Karriereweg im Unternehmen der beste Ansatz. Erstellen Sie gemeinsam einen Plan für die Karriereziele. Zeigen Sie offen, welche Ressourcen das Unternehmen bietet, genau wie bei Mitarbeitenden im Büro. Wer sieht, wohin die eigene Arbeit führt, engagiert sich mit Begeisterung für das Unternehmen.
→ Mehr erfahren: Best Practices für Mitarbeiterengagement
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Starten Sie Meetings mit ein paar Minuten Small Talk. Beziehen Sie Remote-Mitarbeitende in Video-Chats und virtuelles Teambuilding mit den Kolleg:innen vor Ort ein. Veranstalten Sie nach Möglichkeit mindestens einmal im Jahr ein persönliches Treffen. Würdigen Sie ihre Erfolge in Intranet-Beiträgen, genau wie bei Mitarbeitenden im Büro.
Beliebt sind Quizspiele, Online-Schnitzeljagden und digitale Escape Rooms. Virtuelle Koch- oder Malkurse und Skill-Sharing-Sessions schaffen Verbindung. Manche Teams buchen eine Sängerin oder einen Comedian für einen virtuellen Auftritt. Kurze virtuelle Kaffeepausen und Thementage sorgen für informellen Austausch und Spaß.
Eine virtuelle Kaffeepause ist ein kurzer Videoanruf von etwa 15 bis 30 Minuten. Mitarbeitende treffen sich zum lockeren Gespräch bei einer Tasse Kaffee. So entsteht die Büro-Gewohnheit, Kolleg:innen auf einen Kaffee einzuladen, auch remote. Halten Sie die Gruppen klein und planen Sie im Voraus, damit alle mitmachen können.
Remote-Teams brauchen Instant Messaging für schnelle Fragen, denn E-Mails sind oft langsam. Videokonferenzen beziehen alle in Präsentationen und Meetings ein. Ein Projektmanagement-Tool hält die Arbeit über Zeitzonen hinweg auf Kurs. Tools zur Dateifreigabe und ein Unternehmensintranet öffnen den Zugang zu gemeinsamem Wissen.
Ein Intranet ist die zentrale Anlaufstelle für Unternehmensnews, Benefits und Communitys. Nutzen Sie es, um Erfolge zu würdigen, etwa mit einer Auszeichnung für den Mitarbeitenden des Monats. Anonyme Foren und Umfragen halten die Kommunikation am Laufen und zeigen, wie sich Abläufe verbessern lassen. Regelmäßige Engagement-Umfragen zeigen, wo Remote-Mitarbeitende mehr Unterstützung brauchen.
Geben Sie neuen Remote-Mitarbeitenden sofort Zugang zu Anwendungen und Schulungsunterlagen im Intranet. Nennen Sie eine oder mehrere Ansprechpersonen für Fragen. Prüfen Sie, ob alle nötigen Tools und Geräte vorhanden sind. Peer-Mentoring-Programme helfen ihnen, schneller im Team anzukommen.











