Wie Veolia 33 Intranets auf einer Plattform vereint
Konsolidierung des digitalen Arbeitsplatzes
Nach einer weltweiten Fusion ersetzte die Sparte Veolia Water Technologies 33 LumApps-Sites und Tausende Google Sites durch ein einziges globales Intranet. Bereits im ersten Monat verzeichnete die Plattform mehr als 16.000 Unique Visitors – nahezu die gesamte Belegschaft von rund 17.600 Mitarbeitenden in 54 Ländern.

Kurz & bündig
- Kunde: Veolia Water Tech
- Branche: Wassertechnologie und -dienstleistungen
- Belegschaft: ca. 17.600 Mitarbeitende
- Präsenz: 54 Länder
- Plattform: Water Tech, das globale Intranet
- Projektteam: Interne & Executive-Kommunikation mit regionalen Kommunikationsverantwortlichen sowie Content- und Hub-Owner:innen
- Ziel: Eine zentral gesteuerte globale Plattform für die „One Veolia“-Zusammenarbeit über alle Regionen, Geschäftsbereiche und Funktionen hinweg
Der Kontext
Veolia Water Technologies ist das Wassertechnologie-Geschäft der Veolia-Gruppe und ein zentraler Wachstumstreiber der „GreenUp 24–27“-Strategie.
Rund 17.600 Mitarbeitende arbeiten in 54 Ländern verteilt auf verschiedene Geschäftsbereiche, Funktionen und Regionen.
Die Herausforderung
Mitarbeitende suchten Informationen auf 33 LumApps-Sites. Das Inhaltsvolumen wuchs schneller als die zugrunde liegende Struktur – mit fragmentierten Silolösungen in den einzelnen Regionen.
Der Bestand umfasste über 2.600 Seiten und 4.600 News-Beiträge – insgesamt mehr als 7.300 Inhalte. Davon blieben über 1.600 Seiten ein ganzes Jahr lang unangetastet, während mehr als 3.100 Inhalte im selben Zeitraum weniger als 20 Aufrufe erzielten. Die Suche nach verlässlichen Antworten kostete Zeit; die regionale Zusammenarbeit blieb eingeschränkt.
Die Integration nach der Fusion erhöhte den Handlungsdruck. Drei Kernziele prägten das Projekt:
- Globale und lokale Informationen an einem zentral gesteuerten Ort bündeln
- Allen Regionen, Geschäftsbereichen und Funktionen einen einheitlichen Publikationsstandard bieten
- Die „One Veolia“-Zusammenarbeit durch eine gemeinsame Identität stärken
Die Lösung: Eine globale Plattform mit durchgängiger Governance
Das Projekt löste vier zentrale Probleme: redundante, veraltete und unzugängliche Inhalte sowie Sprachbarrieren.
Schritt für Schritt baute Veolia Water Technologies eine globale Plattform als zentralen Zugangspunkt für globale und lokale Informationen auf. Unternehmensnews, Geschäftsressourcen und kollaborative Bereiche stehen nun nebeneinander – in einer Struktur, die in jeder Region einheitlich nutzbar ist.
Skalierbare Struktur
Ein Vier-Ebenen-Modell gliedert globale, regionale, länderspezifische und teambezogene Inhalte. So verbinden sich globale Reichweite und lokale Relevanz. Vorlagen, Seitenlayouts und Design-Standards sorgen für eine einheitliche User Experience über alle Regionen hinweg.
Hubs für Teams
Dedizierte Hubs ermöglichen es Teams und Funktionen, eigene Inhalte eigenständig zu veröffentlichen und zu bearbeiten. Kollaborative Bereiche (Spaces) lösen isolierte Altsysteme ab und halten die Startseite übersichtlich.
Verlässliche Governance
Klare Verantwortlichkeiten für Inhalte, Freigabe-Workflows und ein strukturierter News-Prozess regeln, wer was wann veröffentlicht. Gezielte Trainings verankern das Modell in allen Content-Teams.
Nutzerorientierte Navigation
Die Navigation orientiert sich am Suchverhalten der Mitarbeitenden. Das verkürzt die Wege zu relevanten Inhalten und erhöht die Auffindbarkeit auf der gesamten Plattform.
Die Launch-Kampagne
Die Kampagne begleitete die Transformation mit Storytelling, Teasern, Gamification und lokaler Aktivierung.
Meilensteine und Funktionen wurden schrittweise nach Fertigstellung freigeschaltet. So blieb die Aufmerksamkeit kontinuierlich hoch.
Das Herzstück war eine digitale Schatzsuche: Auf der Plattform wurden zehn Schatztruhen versteckt. Die Mitarbeitenden erkundeten Struktur, Inhalte und Funktionen, um sie zu finden. Teaser-Kommunikation, interne Multiplikator:innen und zielgerichtete Botschaften steuerten die Kampagne über News, E-Mails, Poster und Screens.

Nutzeraktivierung: Erst gemeinsam aufbauen, dann übergeben
Das zentrale Team band Stakeholder frühzeitig ein, überarbeitete deren Inhalte und erstellte Seiten in deren Auftrag, um Qualität und Governance zu sichern. Anschließend ging die Verantwortung mit klaren Guidelines, Tools und Trainings an die Teams zurück.
Content-Leads, Hub-Owner:innen und lokale Kommunikationsteams migrierten über mehrere Monate hinweg parallel Inhalte und bewarben das neue Intranet in ihren Teams.
Ein dedizierter Hub bringt alle Personen zusammen, die das Intranet aufbauen und pflegen, um Best Practices, Updates und Antworten auszutauschen.
Mitarbeitende erhielten Onboarding-Materialien, Trainings und fortlaufenden Support. Die Promote-Funktion übertrug Kampagnen-Keywords auf Printmedien und Screens und leitete die Mitarbeitenden direkt zu den passenden Intranet-Inhalten.
Parallel entstand ein neues Betriebsmodell: Die Interne und Executive-Kommunikation wird von einem zentralen Team gesteuert – eng vernetzt mit regionalen Kommunikationsverantwortlichen sowie Content- und Hub-Owner:innen im gesamten Unternehmen.
Die Ergebnisse
- 16.000 bis 18.000 monatliche Unique Visitors von Launch bis März 2026
- 27.000+ Nutzende insgesamt seit dem Launch – ein Beleg für eine Reichweite weit über Water Tech hinaus
- Die durchschnittliche Sitzungsdauer stieg von 1 Min. 43 Sek. (Nov. 2025) auf 2 Min. 34 Sek. (März 2026) – bei durchschnittlich 2 Min. 29 Sek. seit Launch
- 839 Inhalte, 490 Posts, 339 Artikel und 162 Events wurden auf der Plattform veröffentlicht
- Starke Nutzung der kollaborativen Spaces als Ersatz für isolierte Altsysteme

Was den Unterschied machte
- Seiten aufbauen, dann übergeben
Das zentrale Team strukturierte Inhalte und baute Seiten im Auftrag der Stakeholder auf, bevor die Ownership inklusive Guidelines, Tools und Trainings übergeben wurde. - Schrittweise freischalten statt Big Bang
Funktionen wurden nach und nach veröffentlicht. So blieb die Aufmerksamkeit hoch, während die Plattform kontinuierlich wuchs. - Entdeckung als Schatzsuche gestalten
Eine digitale Schatzsuche führte Mitarbeitende spielerisch durch die neue Plattform – das spielerische Entdecken wurde zum Motor der Nutzerakzeptanz.
Wie es weitergeht
Bisherige LumApps-Sites wurden im Dezember 2025 geschlossen und im März 2026 endgültig gelöscht. Regionale Kommunikationsteams erhielten im Juni 2026 neue Kampagnen-Tools; die Broadcast-Funktion befindet sich derzeit im Rollout. KI-gestützte Übersetzungen decken nun 39 Sprachen ab, während die Promote-Funktion physische Kampagnen weiterhin direkt mit Intranet-Inhalten verbindet.
Key results
- 16.000+ Unique Visitors zum Launch im November 2025
- 3,5 Mio.+ Seitenaufrufe; ein einzelner Beitrag erzielte über 69.000 Aufrufe
- 1.100+ Kommentare und 12.000+ Reaktionen; bis zu 213 Kommentare und 755 Likes für einen einzelnen Beitrag
Wir haben mehrere Plattformen verglichen und Beekeeper hat uns überzeugt – die Plattform ist benutzerfreundlich, flexibel und vielseitig nutzbar. Als Mitarbeiter schätze ich sehr den schnellen Zugriff auf den Dienstplan und die Unternehmensdokumente, aber auch die unkomplizierte und sichere Kommunikation mit Kollegen. Die Formulare und Workflows sind eine gute Grundlage, um die Digitalisierung im Unternehmen voranzutreiben. Das Beekeeper-Team ist schnell in der Umsetzung von unseren Wünschen und kann sich gut in Abläufe und Anforderungen ein denken.”
