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Inhaltsübersicht
Überall wird nach Verstärkung gesucht. Besonders in Frontline-Jobs wie der Pflege, dem Einzelhandel oder dem Handwerk fehlen immer mehr Fachkräfte. In diesem, sich weltweit verknappenden Arbeitsmarkt müssen Personalchefs ihre Rekrutierungsstrategien erweitern und anpassen, um schneller Lücken in der Belegschaft zu schließen. Das führt zu großen Veränderungen, die den Einstellungsprozess für Lohnarbeitende nachhaltig beeinflussen werden.
Da der Arbeitskräftemangel nicht nur anhält, sondern sich in manchen Branchen auch noch verschärft, bewerten Unternehmen praktisch jedes Element der Employee Experience neu – einschließlich der Candidate Experience und der Art und Weise, wie sie neue Teammitglieder einstellen.
In der Zwischenzeit erwarten Arbeitssuchende im Frontline-Bereich mehr sowohl vom Einstellungsprozess als auch vom Mitarbeitererlebnis insgesamt. Das merken auch die Unternehmen und nehmen umfassende Verbesserungen an beiden vor. Es ist ein Markt für Arbeitssuchende, und nachhaltige Veränderungen können nicht weiter aufgeschoben werden.
Die folgenden 5 Trends zeigen Eindrucksvoll, wie sich der Arbeitsmarkt für gewerblich arbeitende in letzter Zeit verändert hat.
Die Zeiten, in denen Branchen hohe Mauern aus Qualifikationen und Berufserfahrung aufziehen konnten, sind vorbei. Während vor einigen Jahrzehnten die Ausbildung oder das Studium den Berufsweg für viele Arbeitnehmende voraus gezeichnet hat, können und müssen sie heute flexibel sein. Und das gilt auch für die potentiellen Arbeitgeber, die sich immer öfter für Quereinsteiger aus anderen Branchen öffnen.
So versuchen Organisationen Quereinsteiger zu gewinnen:
Quereinsteiger sind vor allem im Handwerk, bei Dienstleistungen und in der Fertigung gefragt. Stepstone ermittelte vor Kurzem, dass
der Begriff Quereinsteiger in fast 20% aller Stellenanzeigen ausdrücklich erwähnt wird.
Allein mit verstärkter Suche in heimischen Gefilden ist der Bedarf an Fachkräften jedoch nicht zu decken. Wie das Institut der deutschen Wirtschaft berichtet:
Experten schätzen, dass es jährlich netto 400.000 Zuwanderer in Deutschland bräuchte – einzig, um die Zahl der Erwerbsfähigen konstant zu halten.
Um diese Menschen am besten in den Arbeitsmarkt einzubinden, bedarf es jedoch noch einiger Anstrengungen. Während aktuell über zweite Amtssprachen in Behörden debattiert wird und die Anerkennung von Qualifikationen immer noch schwierig ist, werden in der Wirtschaft Nägel mit Köpfen gemacht:
Immer mehr Organisationen mit Frontline-Belegschaften setzen auf Systeme wie Beekeeper, die dank eingebauter ÜBersetzungsfunktion die reibungslose Zusammenarbeit über Sprachbarrieren hinweg ermöglichen. So können zum Beispiel bei Tönnies Mitarbeitende aus 80 Nationen alles Wichtige in ihrer bevorzugten Sprache lesen.
Für gewerbliche Mitarbeitende sinde Bewerbungs- und Einstellungsprozesses oft frustrierend. Eine Umfrage ergab, dass nur 27 % dieser Arbeitnehmenden mit dem Bewerbungsprozess zufrieden waren, und noch weniger waren mit dem Vorstellungsgespräch und der Auswahl zufrieden.
Häufig erwähnte Negativpunkte beim Einstellungsprozess für Frontliner sind:
Die Optimierung des Einstellungsprozesses und der Employee Experience sind der Schlüssel zum Aufbau einer erfolgreichen Belegschaft mit einer gesunden Bindungsrate.
Um die Kosten im Recruiting zu senken und vor allem auch jüngere anzusprechen, werden Personalchefs und Personalvermittler immer versierter in den sozialen Medien.
Stellenanzeigen auf Linkedin, Facebook und sogar Instagram gehören mittlerweile zum Standardrepertoir vieler Personaler. Die bei der Generation Z beliebten, neueren Dienste versuchen von dem Trend auf ihre Weise zu profitieren. Snapchat sammelte zum Beispiel mit dem Pilotprojekt „Snaplications” in 23 Stunden über 3.000 Bewerbungen für McDonalds ein.
Mittlerweile versucht TikTok die Community dazu zu bringen, kurze Lebenslaufvideos zu veröffentlichen, in denen Unternehmen nach interessanten Talenten fischen können.
Der Erfolg der #tiktokresumes hält sich bisher in Grenzen, aber die virale Macht von Social Media gehört zweifellos ins Arsenal jeder HR-Abteilung.
Einige Tipps, wie Sie das meiste aus Social Media machen:
Mitarbeiterempfehlungen gelten seit langem als der heiliger Gral der Einstellung. Eine kostenlose, qualifizierte Pipeline von Kandidaten, die bereits persönliche Verbindungen zu Ihrer aktuellen Belegschaft haben? Unbezahlbar.
Mitarbeiterempfehlungen sind aus vielen Gründen bei Personalchefs sehr geschätzt:
Mitarbeiterempfehlungsprogramme sind besonders effektiv bei der Suche nach Frontline-Mitarbeitenden, die typischerweise nicht auf professionellen Networking-Sites wie LinkedIn aktiv sind.
Einer unserer Kunden, Wanzek Construction, nutzte Beekeeper, um sein Empfehlungsprogramm zu verbessern. Mitarbeitenden erhielten auch Bonuse in Höhe von 500 bis 750 US-Dollar, wenn der empfohlene Bewerber mindestens 30 Tage im Unternehmen blieb. Das Ergebnis? Über 525 Empfehlungen in nur 3 Monaten!
Die Auswirkungen des aktuellen Arbeitskräftemangels haben zweifellos zu dauerhaften Veränderungen in der Art und Weise geführt, wie Unternehmen Mitarbeitende an vorderster Front anwerben und halten. Markenbekanntheit und Reputation als Arbeitgeber sind wichtiger denn je, da Personalchefs nach neuen Wegen suchen, um das Bewerbererlebnis zu optimieren.
Der beste Weg, die Rekrutierungskosten zu senken? Modernisieren und verbessern Sie die Mitarbeitererfahrung für Ihr Team mit einer Frontline Success Plattform (wie Beekeeper). Es ist wichtig, Leute durch die Tür zu bekommen, aber sicherzustellen, dass sie bleiben, ist noch wichtiger.
Bei dem Aufwand, den das Finden und Einarbeiten neuer Mitarbeitende benötigt, ist es entscheidend, vom ersten Tag an das Zugehörigkeitsgefühl zu stärken. Andernfalls wird Ihr Einstellungsprozess zu einer Drehtür für Ihr Unternehmen, die die Zeit und die Ressourcen Ihres Teams aufzehrt.
Die Zukunft der Frontline-Arbeit ist digital. Wird Ihre Organisation ein Tech-Trendsetter sein und Top-Talente anziehen, oder bleibt Ihr Team unzufrieden und tappt im Dunkeln?
Psst. Möchten Sie noch mehr Tipps zur Senkung der Rekrutierungskosten?
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