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09.01.2026

Lernplattform für Mitarbeitende: So wählen Sie die richtige Lösung für Ihre Teams

Team LumApps
5 minuten Lesezeit

Das Lernen der Mitarbeitenden ist ein kontinuierlicher Prozess, der Produktivität, Engagement und Agilität direkt beeinflusst. Doch Jobprofile wandeln sich rasant und Teams arbeiten zunehmend verteilt. Unternehmen erkennen daher: Veraltete Schulungsmethoden reichen nicht mehr aus.

Deshalb investieren mehr Unternehmen in digitale Lernplattformen für Mitarbeitende, die flexible, personalisierte und jederzeit abrufbare Schulungen bereitstellen.

Mithilfe moderner Lern- und Entwicklungstools beschleunigen Unternehmen das Onboarding, passen sich Veränderungen an, schließen Wissenslücken und sorgen dafür, dass Teams über alle Standorte und Abteilungen hinweg synchron arbeiten.

In diesem Leitfaden erklären wir genau, was eine Lernplattform für Mitarbeitende ausmacht, welche Kategorien es gibt und wie Sie die richtige Lösung für Ihr Unternehmen auswählen.

Außerdem gehen wir die acht besten digitalen Lernplattformen für Mitarbeitende auf dem Markt durch. So treffen Sie eine fundierte Entscheidung für die langfristige Entwicklung Ihrer Teams.

Was ist eine Lernplattform für Mitarbeitende?

Eine Lernplattform für Mitarbeitende ist eine Software, mit der Unternehmen Lernprozesse entlang des gesamten Employee Lifecycle steuern, verfolgen und optimieren. Dazu gehören Onboarding, Compliance, funktionsbasierte Kompetenzentwicklung, kontinuierliche Weiterbildung und Karrieremobilität.

Traditionelle Schulungstools zwingen Mitarbeitende oft, ihre Arbeit zu unterbrechen. Moderne Tools stellen hingegen die Employee Experience in den Mittelpunkt. Sie bieten Zugänglichkeit, Personalisierung und Flexibilität.

Unternehmen nutzen zunehmend intranetbasierte Mitarbeiter-Hubs mit integriertem Lernen, wie zum Beispiel LumApps. Diese Hubs bündeln Inhalte, Kommunikation, Trainings und Schulungen an einem Ort. So findet das Lernen direkt im Arbeitsfluss statt.

Mit der besten Schulungssoftware für Mitarbeitende schließen Unternehmen Kompetenzlücken, beschleunigen das Onboarding und fördern eine Kultur des lebenslangen Lernens – auch in verteilten Teams. Mehr denn je benötigen Unternehmen heute eine maßgeschneiderte Lösung, die die Teams dort anspricht, wo sie arbeiten.

Die 4 Kategorien von Lernplattformen erklärt

Es gibt vier Hauptkategorien von digitalen Lernplattformen für Mitarbeitende, die im Übrigen auch Mitarbeiterschulungssoftware genannt werden. Dabei sind einige Ansätze deutlich moderner und anpassungsfähiger als andere.

Jeder Plattformtyp erfüllt einen bestimmten Zweck. Um die richtige Wahl zu treffen, müssen Unternehmen verstehen, wo die Stärken und Grenzen der jeweiligen Systeme liegen. Nur so lässt sich eine Lösung finden, die den tatsächlichen Lerngewohnheiten entspricht und die Erwartungen einer modernen Belegschaft erfüllt.

Hier sind die vier Hauptkategorien von Lerntechnologien:

  • Lernmanagementsysteme (LMS) verwalten strukturierte Lernprogramme, Zertifizierungen und Compliance-Workflows, die für regulierte Branchen unverzichtbar sind. Diese Lernplattformen für Unternehmen sind ideal für formales Lernen, sind in der Anwendung jedoch oft starr und weniger motivierend.
  • Lernerlebnisplattformen (LXPs) konzentrieren sich auf Engagement, Kompetenzentwicklung und personalisierte Lernempfehlungen für Mitarbeitende. Sie sind ideal für eine Entwicklungsförderung, die über die formale Schulung hinausgeht. Die Herausforderung liegt hier oft in der Messbarkeit des konkreten Lernerfolgs.
  • Frontline- und Microlearning-Plattformen sind auf kurze, häufige Lerneinheiten spezialisiert und richten sich an Mitarbeitende, die nicht am Schreibtisch sitzen. Sie bieten einfachen, mobilen Zugang zu Wissen. Wichtig: Unternehmen müssen hierfür oft explizite Zeitfenster im operativen Arbeitsalltag einplanen.

Lern-Hubs und intranetbasierte Lernerfahrungen (wie LumApps) vereinen Lernen, Kommunikation und Wissen auf einer zentralen Plattform. Mitarbeitende greifen nahtlos und direkt im Arbeitsfluss auf Schulungen zu. Sie können auch eine moderne Alternative oder Ergänzung zu eigenständigen LMS- und LXP-Lösungen sein.

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Die 8 besten Lernplattformen für Mitarbeitende 2026

Die effektivsten Lösungen vereinen heute mehrere Elemente auf einer zentralen Plattform: formale Schulungen, selbstgesteuertes Lernen, Microlearning und Wissensaustausch.

Welches Tool am besten zu Ihnen passt, hängt von Ihren Unternehmenszielen, der Personalstruktur und dem vorhandenen Technologie-Ökosystem ab.

Im folgenden Abschnitt sehen wir uns acht der besten Lernplattformen für Mitarbeitende für das Jahr 2026 an. Diese Auswahl basiert auf Kriterien wie Marktakzeptanz, Enterprise Readiness, Integrationstiefe und der Eignung für verteilte Teams.

1. LumApps Learning: Am besten für integriertes Lernen im Employee Hub

LumApps Learning ermöglicht Weiterbildung passend zu Ihrer Strategie für die digitale Employee Experience. Die Plattform kombiniert Kommunikation, Wissen und Schulungen in einem einheitlichen Hub. Ihre Teams profitieren in jedem Fall, egal, ob Sie die nativen Lernfunktionen von LumApps nutzen oder ein bestehendes System anbinden.

LumApps bietet umfassende Integrationen in die meisten LMS-, LXP- und Microlearning-Tools über unseren robusten Integrationsmarktplatz und unsere Micro-Apps. So holen Sie das Beste aus Ihren Investitionen heraus, indem Sie Lerninhalte direkt dort bereitstellen, wo sich Ihre Mitarbeitenden täglich aufhalten.

Mit LumApps ist das Lernen zum natürlichen Teil des Arbeitsablaufs, nicht zum zusätzlichen Aufwand. Das steigert die Akzeptanz und sorgt für einen nachhaltigen Lernerfolg.

Am besten für: LumApps eignet sich am besten für mittelgroße bis große Unternehmen mit Kundenkontakt, insbesondere in Branchen mit viel Kundenkontakt oder operativem Personal, zum Beispiel Gesundheitswesen, Einzelhandel, Produktion oder Finanzdienstleistungen. In Verbindung mit dem Mobile-First-Ansatz von Beekeeper binden Sie Onboarding und kontinuierliches Lernen perfekt in den Arbeitsalltag Ihrer operativen Teams ein.

Stärken und Funktionen:

  • Integriert sich umfassend in Google Workspace, Microsoft 365 und HRIS-Systeme.
  • Bietet personalisierte Lernwege, basierend auf Standort, Rolle, Team, Beschäftigungsdauer oder Fähigkeiten.
  • Fördert die Zusammenarbeit zwischen HR, IT, Kommunikation sowie Lernen und Entwicklung (L&D) für eine ganzheitliche Employee Experience.

Überlegungen: LumApps bietet leistungsstarke Lernfunktionen. Für komplexes Zertifizierungsmanagement oder strikte Compliance-Audits empfiehlt sich jedoch die Kombination mit einem spezialisierten LMS.

Warum sollten Sie sich für LumApps entscheiden? LumApps ist die beste Möglichkeit, das E-Learning für Mitarbeiter direkt in Tools und Arbeitsabläufe zu integrieren, die Ihre Teams bereits nutzen. Erfahren Sie mehr über LumApps für die Mitarbeiterentwicklung.

2. Workday Learning: Am besten für strukturiertes Lernen mit HCM

Workday Learning verbindet formale Schulungen, auf das Personal ausgerichtete Arbeitsabläufe und personalisierte Empfehlungen. Die Basis dafür bilden die umfangreichen Mitarbeiterdaten, die in Workday Human Capital Management (HCM) gespeichert sind.

Da das Lernen tief im Personalmanagementsystem von Workday verankert ist, verknüpfen Unternehmen Schulungen ganz einfach mit Jobrollen, Arbeitsstrukturen, Leistung und Compliance-Anforderungen.

Das erleichtert HR- und L&D-Teams die Verwaltung komplexer Lernprogramme erheblich.

Am besten für: Workday Learning eignet sich am besten für Unternehmen, die bereits Workday HCM nutzen und deren Lerninitiativen stark zentral durch HR gesteuert werden, besonders in regulierten oder audit-relevanten Branchen.

Stärken und Funktionen:

  • Nutzt Workday HCM-Daten für Lernpfade, die auf Rolle, Skills und Karriereplanung basieren.
  • Verbindet sich mit externen Systemen wie Slack, Microsoft Teams, Outlook und Google Kalender.
  • Bietet integrierte Reportings und Dashboards für Insights zur Lerneffektivität.

Überlegungen: Die Plattform setzt eine starke Bindung an das Workday-Ökosystem voraus. Zudem ist sie oft vom operativen Arbeitsalltag entkoppelt – also jenem Ort, an dem Teams tatsächlich kommunizieren und arbeiten. Diese Trennung führt zu einer User Experience (UX), die für operative Teams häufig nicht optimal ist.

Warum sollten Sie sich für Workday Learning entscheiden? Workday Learning ist eine gute Wahl für Unternehmen, die nahtlose, vernetzte HR- und Lernprozesse benötigen.

3. Cornerstone: Am besten für Compliance-Schulungen

Cornerstone gehört zu den etabliertesten LMS-Lösungen für globale Unternehmen. Mit umfassenden Funktionen für Compliance, Audit-Sicherheit und Zertifizierungsmanagement bietet es genau die Struktur und Skalierbarkeit, die Großunternehmen benötigen.

Am besten für: Cornerstone eignet sich am besten für große Unternehmen im Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungsbereich und in der Produktion. Also überall dort, wo Compliance, lückenlose Dokumentation und strukturiertes Lernen Pflicht sind.

Stärken und Funktionen:

  • Nutzt KI, um Kompetenzlücken mit personalisierten Plänen für berufliches Wachstum zu identifizieren und zu schließen.
  • Bietet Reports und Analysen, mit denen L&D-Teams sicherstellen, dass Compliance-Schulungen wirksam und abgeschlossen sind.
  • Verbindet HR-Systeme, Cornerstone-Inhalte, Drittanbieter-Content und User Generated Content zu einer ganzheitlichen Lernumgebung.

Überlegungen: Aufgrund des Funktionsumfangs kann die Verwaltung von Cornerstone komplex sein. Für kleinere Unternehmen ist die Lösung eventuell überdimensioniert.

Warum sollten Sie sich für Cornerstone entscheiden? Das robuste Reporting, die Unterstützung von Sharable Content Object Reference Model (SCORM) und xAPI sowie die umfangreiche Konfigurierbarkeit machen Cornerstone zu einer erstklassigen Wahl für Unternehmen, deren Lern- und regulatorische Anforderungen komplex sind.

4. SAP SuccessFactors Learning: Am besten für SAP-zentriertes Lernen

SAP SuccessFactors Learning bietet Workflows für formale Schulungen und Zertifizierungen, die in die HR- und Personalmanagement-Systeme von SAP integriert sind.

Die Stärke der Lösung liegt in der Verwaltung von Compliance, strukturierten Lernprogrammen und umfangreichen Unternehmensschulungen, die an das globale HR-Ökosystem von SAP gebunden sind. Dank leistungsstarker People Analytics und Reporting-Funktionen behalten Unternehmen jederzeit den Überblick über Entwicklungsfortschritte und Richtlinien-Einhaltung.

Das Modul fungiert dabei als integrierter Teil der umfassenden SAP-Suite.

Am besten für: SAP SuccessFactors Learning eignet sich am besten für Unternehmen, die bereits SAP SuccessFactors nutzen, insbesondere in globalen oder stark regulierten Umgebungen.

Stärken und Funktionen:

  • Kann für einen einheitlichen, ganzheitlichen Lernmanagement-Ansatz in die umfassendere SAP-Suite integriert werden.
  • Bietet Berichterstattung und Personalanalysen für Einblicke in die Lernentwicklung und Compliance.
  • Nutzt automatisierte Workflows für Schulungen und Zertifizierungen, um Pflichtschulungen zu vereinfachen.

Überlegungen: SAP SuccessFactors Learning ist weniger flexibel für Unternehmen außerhalb des SAP-Ökosystems. Zudem wirkt die User Experience (UX) oft starrer als bei modernen, auf Selbstbestimmung ausgelegten LXPs.

Warum sollten Sie sich für SAP SuccessFactors Learning entscheiden? SAP SuccessFactors Learning bietet umfangreiche KI- und Automatisierungsfunktionen, mit denen Sie Personalentwicklung und Compliance weltweit effizient und skaliert steuern können.

5. Skillsoft: Am besten für Content-gestütztes Lernen

Skillsoft kombiniert ein LMS mit einer der umfangreichsten Bibliotheken mit Lerninhalten für Unternehmen. Das Portfolio deckt alle kritischen Bereiche ab: Leadership, Compliance, Tech und Business Skills.

Am besten für: Skillsoft ist eine gute Wahl für mittelgroße und große Unternehmen, die primär auf hochwertige Standard-Inhalte setzen, anstatt Schulungen aufwendig intern selbst zu produzieren.

Stärken und Funktionen:

  • Bietet fertige Inhalte, sodass Schulungen schnell und global ausgerollt werden können.
  • Unterstützt integrierte Lernwege und Compliance-Workflows.
  • Konsolidiert Kompetenzdaten aus verschiedenen Tools und schafft so ein ganzheitliches Bild der Kompetenzlücken und Lernmöglichkeiten.

Überlegungen: Der Fokus liegt klar auf dem Content-Katalog. Für Unternehmen, die fast ausschließlich eigene, hochspezialisierte Schulungen (Custom Content) erstellen wollen, ist die Plattform oft nicht die erste Wahl.

Warum sollten Sie sich für Skillsoft entscheiden? Mithilfe der riesigen Inhaltsbibliothek von Skillsoft erstellen Unternehmen im Rahmen einer einheitlichen Lernumgebung personalisierte Pläne für berufliches Wachstum.

6. Degreed: Am besten für Kompetenzentwicklung und Karrierepfade

Degreed konzentriert sich auf den Aufbau einer kompetenzorientierten Lernkultur. Die Plattform aggregiert Inhalte aus verschiedenen Quellen und verknüpft diese intelligent mit Kompetenzprofilen und individuellen Karrierepfaden.

Am besten für: Degreed eignet sich am besten für mittlere bis große Unternehmen, die Weiterbildungen, Umschulungen und berufliche Entwicklung priorisieren.

Stärken und Funktionen:

  • Schlägt Inhalte vor, die exakt zu den Skills passen, die Mitarbeitende entwickeln wollen – oder für ihre aktuelle Rolle benötigen.
  • Gibt Unternehmen Einblick in Kompetenzlücken und zeigt Mitarbeitenden interne Wechselmöglichkeiten auf.
  • Fungiert als zentrale Anlaufstelle für externe und interne Lernressourcen.

Überlegungen: Degreed arbeitet in der Regel mit einem LMS für formale Schulungen und Zertifizierungen.

Warum sollten Sie sich für Degreed entscheiden? Dank der starken Content-Kuratierung und der detaillierten Skill-Datenbank ist Degreed eines der besten Tools, um die Belegschaft fit für die Anforderungen der Zukunft zu machen.

7. eduMe: Am besten für Frontline-Microlearning

eduMe ist eine führende Microlearning-Plattform, die speziell für Mitarbeitende ohne Schreibtischarbeitsplatz entwickelt wurde. Sie bietet kurze, prägnante Inhalte im vertrauten „TikTok-Stil“ und das in der jeweiligen Muttersprache der Nutzenden.

Am besten für: eduMe eignet sich ideal für die Bereiche Einzelhandel, Logistik, Gastgewerbe, Produktion und die Gig Economy. Bereiche, in denen Mitarbeitende schnelle Updates, Produktinfos oder Sicherheits-Briefings benötigen, ohne die Arbeit lange zu unterbrechen.

Stärken und Funktionen:

  • Integrierte KI für einheitliche und personalisierte Lernerfahrungen.
  • Setzt auf kurze, vertikale Video-Formate (wie TikTok), die deutlich öfter konsumiert werden als klassische, lange Schulungsvideos.
  • Bietet mit einem Tippen Zugriff auf Schulungen und Support für operative Teams über mobilen Zugriff – ohne komplexe Logins oder Hürden.

8. Udemy Business: Am besten für On-Demand Skills

Udemy Business bietet einen der weltweit größten Kataloge für Onlinekurse. Mitarbeitende erhalten Zugriff auf tausende selbstbestimmte, von Expert:innen geführte Video-Trainings – von Tech und Business über Kreativität bis hin zu Soft Skills.

Am besten für: Udemy eignet sich am besten für Unternehmen, die eine kostengünstige Plattform suchen, um ihrer Belegschaft Zugang zu einer breiten Palette von Inhalten und Kompetenzschulungen zu bieten.

Stärken und Funktionen:

  • Bietet eine riesige Kursbibliothek mit einer großen Auswahl für umfangreichste Lernanforderungen.
  • Bietet eine hohe Benutzerfreundlichkeit durch einfache Navigation und eine starke mobile App für das Lernen von unterwegs.
  • Ermöglicht individuelle, auf Mitarbeitende zugeschnittene Lernwege.

Warum sollten Sie sich für Udemy Business entscheiden? Die Plattform ist schnell einsatzbereit und einfach zu nutzen. Das macht sie wertvoll für KMUs und Großunternehmen, die Wissenslücken schnell und unkompliziert schließen wollen.

So wählen Sie die richtige Employee-Learning-Plattform aus

Die Auswahl der richtigen Lernplattform für Mitarbeitende beginnt mit einer Bestandsaufnahme: Was sind Ihre strategischen Ziele? Wie ist Ihre Belegschaft strukturiert? Und wie fügt sich das Lernen in Ihr bestehendes IT-Ökosystem ein?

Moderne Unternehmen fordern heute eine nahtlose Employee Experience über alle Systemgrenzen hinweg. Gefragt sind keine Insellösungen, sondern Lernangebote, die direkt in den Arbeitsalltag integriert sind. Dazu gehören ein kompetenzbasiertes Talent-Management und KI-gestütztes Microlearning, das sich dynamisch an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden anpasst.

Die wichtigsten Funktionen, die man suchen sollte

Bei der Suche nach der richtigen Lernplattform für Ihr Unternehmen ist entscheidend, dass Sie sich eingehend mit den Funktionen und Fähigkeiten befassen. Fragen Sie sich, welche Features Ihr Unternehmen auch bei künftigem Wachstum und Skalierung optimal unterstützen.

Diese Checkliste hilft Ihnen, die wichtigsten Anforderungen zu identifizieren:

  • KI-gestützte Empfehlungen: Moderne digitale Lernplattformen nutzen zunehmend KI, um jedem Mitarbeitenden automatisch die relevantesten Inhalte vorzuschlagen. Das spart Suchzeit und hält das Engagement hoch. So stellen Sie sicher, dass jedes Teammitglied genau die Schulung erhält, die zu Zielen, Rolle und Kompetenzlücken passt.
  • Kurserstellung und Multimedia-Unterstützung: Ein starker Learning-Hub sollte es Teams ermöglichen, ansprechende Kurse zu erstellen, ohne dass diese über fortgeschrittene Designfähigkeiten verfügen müssen. Die native Unterstützung für Video, Audio, Quiz, PDF-Dateien und interaktive Module ermöglicht L&D-Teams eine schnelle Erstellung von dynamischen Inhalten, die von KI-Agenten zusätzlich verstärkt werden können.
  • Personalisierte oder funktionsbasierte Lernwege: Strukturierte Lernpfade gewährleisten, dass Mitarbeitende genau wissen, was sie wann und warum lernen müssen. Solche Pfade, die auf Rolle, Standort oder Betriebszugehörigkeit basieren, sind besonders wertvoll, um neue Teammitglieder schnell und gezielt einzuarbeiten.
  • Soziales Lernen und Community-Bereiche: Mitarbeitende lernen am besten, wenn sie Fragen stellen, Erfahrungen austauschen und mit Kolleg:innen interagieren. Integrierte Diskussionsforen, Gruppen für den Wissensaustausch und Mentoring-Communitys verwandeln das Lernen von einem einseitigen Prozess in eine dynamische, gemeinschaftliche Erfahrung.
  • Video-Lerntools und Microlearning-Tools: Kurze, fokussierte Inhalte verbessern die Merkfähigkeit und erleichtern das Lernen an einem arbeitsreichen Tag. Plattformen, die Videokapitel und leicht verdauliche Lektionen bieten, helfen Teams, kontinuierlich Fähigkeiten aufzubauen, ohne sich überfordert zu fühlen.
  • Mobiles und Offline-Lernen: Dank Mobile-First-Design und Offline-Modus erreichen Sie Ihre Teams überall. Sie können Kurse und wichtige Updates gezielt nach Abteilung, Rolle oder Standort ausspielen. Das garantiert Chancengleichheit: Auch Mitarbeitende ohne festen Schreibtisch oder Internetzugang können sich weiterentwickeln.
  • HRIS-Integrationen für Targeting und Automatisierung: Durch die Synchronisierung mit Ihrem HR-System halten Sie Stammdaten aktuell und automatisieren Lernzuweisungen. Ein Beispiel: Ein neuer Jobtitel im HR-System löst automatisch den passenden Schulungspfad aus. Das reduziert den manuellen Aufwand für die Verwaltung.
  • Analytics & Skill-Tracking: Mit einem aussagekräftigen Reporting können Führungskräfte besser verstehen, was funktioniert, wo Mitarbeitende möglicherweise Probleme haben und welche Programme messbare Auswirkungen haben. Das Tracking von Kompetenzen ermöglicht zudem eine bessere Personalplanung und hilft, kritische Wissenslücken im Unternehmen frühzeitig zu erkennen.
  • Lernen im Arbeitsfluss: Integrierte Tools wie In-App-Benachrichtigungen, kontextbezogene Hilfe oder On-Demand-Mikrokurse bringen Schulungen zur sofortigen Anwendung direkt in die täglichen Arbeitsabläufe. Wenn Lernimpulse dort erscheinen, wo die Arbeit stattfindet, rücken sie in den Mittelpunkt. Das senkt die Hemmschwelle und verhindert, dass Weiterbildung zugunsten des Tagesgeschäfts aufgeschoben wird.

Die Funktionen müssen zu Ihren Zielen passen

Die Lernziele Ihres Unternehmens sollten bestimmen, für welche Art von Mitarbeiter-Lernplattform Sie sich entscheiden.

  • Ein Enterprise-LMS eignet sich besser für Branchen mit hoher Compliance, darunter Gesundheitswesen, Finanzen und Fertigung. Es bietet die Struktur, Audit-Trails und Zertifizierungsverfolgung, die für die Erfüllung der regulatorischen Anforderungen erforderlich sind.
  •  Ein LXP eignet sich besser für Unternehmen, die sich auf Weiterbildungen, Umschulungen und interne Mobilität konzentrieren. Es ist auf personalisierte Empfehlungen, Kompetenzabbildung und die Aggregation von Inhalten aus verschiedenen Quellen ausgerichtet.
  • Microlearning-Plattformen eignen sich besser für Unternehmen, die über operative, schreibtischlose oder stark verteilte Teams verfügen. Sie ermöglichen schnelles Lernen via Mobilgerät, angepasst an Schichtarbeit und den flexiblen Alltag ohne festen Schreibtisch.
  • Plattformen mit umfangreichen Bibliotheken eignen sich am besten für Teams, die primär auf fertige Standard-Inhalte setzen. Sie bieten sofortigen Zugriff auf kuratierte Kurse und ermöglichen einen schnellen Start ohne aufwendige Eigenproduktion.
  • All-in-One-Hubs für Employee Experience (wie LumApps) werden von Unternehmen nachgefragt, bei denen das Onboarding sowie das Lernen und die Entwicklung einheitlich, skalierbar und konsolidiert sein sollen. Sie integrieren das Lernen direkt in die Tools, die Mitarbeitende ohnehin nutzen. Das vereinfacht den Rollout, erhöht die Nutzung und maximiert so den ROI.

Wenn Plattform-Modell und Unternehmensziele harmonieren, zahlt Ihre Lernstrategie direkt auf den Geschäftserfolg ein. Erfahren Sie mehr über Tools für Employee Engagement.

Die passende Lösung für Ihre Unternehmensgröße

Welche Lernplattform die richtige ist, hängt maßgeblich von der Größe und der operativen Komplexität Ihrer Organisation ab.

Kleinere Unternehmen

  • Kleine Unternehmen suchen oft nach Lösungen, die einfach einzuführen, leicht zu verwalten und kostengünstig sind.
  • Daher sind LMS- oder LXP-Tools eine gute Wahl.
  • Diese Plattformen bieten wichtige Funktionalitäten, ohne Teams mit erweiterten Funktionen zu überfordern, die sie möglicherweise noch gar nicht brauchen.

Mittelständische Unternehmen

  • Der Mittelstand liegt an der Schnittstelle zwischen Wachstum und Komplexität und profitiert in der Regel von gemischten oder Hub-basierten Lernumgebungen.
  • Diese integrieren Onboarding, Schulungen, Kommunikation und Wissen in eine zugängliche User Experience.
  • Dieser Ansatz unterstützt die Skalierung und sorgt auch in Wachstumsphasen für Struktur und Einheitlichkeit.

Große Unternehmen

  • Konzerne benötigen in der Regel ein ganzes Ökosystem von Tools.
  • Bewährt hat sich hier eine Kombination: Ein formales LMS sichert die Compliance, während ein LXP die individuelle Kompetenzentwicklung fördert.
  • Das Bindeglied ist der Employee-Experience-Hub, ein zentraler Ort für Employee Experience, um das Lernen in den Arbeitsablauf zu integrieren.
  • Diese Architektur ist notwendig, um die komplexen Anforderungen globaler Organisationen mit diversen Jobprofilen und verteilten Standorten zu bewältigen.

Wenn Ihre Lernplattform Ihrer Unternehmensgröße entspricht, erhalten Sie ein ausgewogenes Verhältnis von Flexibilität, Funktionstiefe und Skalierbarkeit.

Warum Lern-Hubs wie LumApps wachsen

Da Unternehmen vermehrt auf ein Lernen im Rahmen des Arbeitsablaufs setzen, werden Lern-Hubs unverzichtbar. Mitarbeitende akzeptieren Schulungen eher, wenn sie sich natürlich in den Alltag einfügen – statt als lästige Zusatzaufgabe in einem separaten System zu erscheinen, das einen extra Login erfordert.

Ein Lern-Hub konsolidiert Kommunikation, Onboarding, Wissen und Lernen an einem Ort und erhöht die Akzeptanz deutlich. Doch Hub ist nicht gleich Hub.

Hier sind einige Gründe, warum sich immer mehr Unternehmen bei der Auswahl eines Lern-Hubs für LumApps entscheiden:

  • Verbesserte betriebliche Effizienz: Minimieren Sie digitale Reibungsverluste und zentralisieren Sie alle Schulungsmaterialien direkt im Intranet. Das optimiert den Lernprozess und hält Ihre Teams konzentriert und produktiv.
  • Personalisierte Lernwege: Nutzen Sie vorhandene Mitarbeiterdaten, um maßgeschneiderte Inhalte bereitzustellen. So stellen Sie sicher, dass die richtige Schulung die richtige Person erreicht. Das fördert die berufliche Entwicklung und stärkt das Unternehmenswachstum.
  • Zukunftsfähige Lernerfahrungen: Setzen Sie auf eine vollständig integrierte Lösung mit einer klaren Produktvision. LumApps fokussiert sich stark auf KI-Integration, um die Bereitstellung und Personalisierung von Inhalten kontinuierlich zu optimieren.

Für viele Unternehmen ist ein intranetbasierter Learning Hub der effektivste Weg, Lernangebote skalierbar bereitzustellen. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie ein intranetbasierter Lern-Hub die Effizienz in Ihrem Unternehmen erhöhen kann, können Sie noch heute eine Demo von LumApps Learning buchen.

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